Kategorie: Kommunikation

Marketing Sho(r)ts Recap

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RECAP

Marketing Sho(r)ts

Linda Schwarz
21. November 2023
Willkommen zu unseren Marketing Sho(r)ts! Hier treffen sich einmal im Monat Menschen, die Marketing lieben, die neugierig auf Neues sind und die Lust auf lockeren After-Work-Austausch haben.

Unsere Expert:innen liefern kurz und kompakt Impulse zu aktuellen Themen – und danach ist Zeit für Gespräche, Snacks und Drinks! Worüber wir so sprechen? Hier ein Recap zu den letzten Terminen!

Willkommen zu unseren Marketing Sho(r)ts! Hier treffen sich einmal im Monat Menschen, die Marketing lieben, die neugierig auf Neues sind und die Lust auf lockeren After-Work-Austausch haben.

Unsere Expert:innen liefern kurz und kompakt Impulse zu aktuellen Themen – und danach ist Zeit für Gespräche, Snacks und Drinks! Worüber wir so sprechen? Hier ein Recap zu den letzten Terminen!

Stay trendy

DESIGNTRENDS

Passend zum Frühlingsbeginn werfen wir ein Auge auf neu aufkommende, frische Designs, ausdrucksstarke Typografie und lebendige Farben. Unsere Design-Expertinnen Beate Gangl und Valentina Hagendorfer haben die relevantesten Designtrends recherchiert und analysiert, wie diese Trends entstehen und sie sich auf eine Marken auswirken.

Diese Trends sind 2024 in:

  • Gradient & Vibrant Design
  • Pixel Design
  • Grids & visible Borders
  • Artificial Intelligence
  • Retro-Look
  • Composition heavy Design
  • Motion-animated Design

Trends gibt es ständig neue, wichtig ist aber die Balance zwischen Aktualität und Zeitlosigkeit eines Designs zu finden. Das sogenannte „flexible Design“ bietet die Möglichkeit, Trends auf geschickte Weise in ein bestehendes Design zu integrieren und dabei die Essenz den visuellen Stil einer Marke beizubehalten. Ein Geheimtipp für alle Unternehmen und Marken für ihr Corporate Design!

Ein Abend voller spannender Insights und mit einem fantastischen Publikum. Danke an alle fürs Dabeisein!

Cutting through the Noise

KAMPAGNEN vs. ALWAYS-ON

 

In Zeiten der der medialen Dauerbeschallung ist es zunehmend schwieriger geworden, die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Machen Kampagnen überhaupt noch Sinn und wie können wir Sichtbarkeit erreichen ohne Unsummen an Budget auszugeben?

Unser Senior Consultant Frank Wonisch widmete sich genau dieser Frage und diskutierte gemeinsam mit Marketingstrategen Herbert Teichtmeister für welche Unternehmen Kampagnen geeignet sind und wer von der Always-on-Taktik profitieren kann. Das Gespräch beleuchtete die Vor- und Nachteile beider Ansätze anhand von Best-Practice-Beispielen und bot unseren Gästen viele wertvolle Erkenntnisse.

Apropos Gäste! Danke für das große Interesse und die zahlreiche Teilnahme. Full House – so gefällt uns das!

Let’s kickstart 2024

DIGITAL MARKETING

 

Wir starten voller Elan und neuer Energie in das neue Jahr und bereits in der zweiten Arbeitswoche luden wir zu unserem ersten Marketing Sho(r)ts Abend 2024 ein. Im Fokus stand das Thema „Digital Marketing“. Genauer gesagt, wie Marketer:innen ihre Marketingstrategie 2024 optimieren und vor allem online richtig durchstarten.

Durch den Abend führte das „Team Digital“, bestehend aus Laura Reibenschuh und Linda Schwarz. Sie haben für unsere Gäste die relevantesten Trends recherchiert und analysiert, diese in fünf kompakte Insights gefasst und anhand von Beispielen aufgezeigt, wie Unternehmen diese Strategien für sich nutzen können.

Die Key Takeaways wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten:

  1. Conversational Marketing & Hyperpersonalisierung: User:innen erwarten sich 2024 noch persönlichere und nahtlosere Markenerlebnisse.
  2. Voice Marketing: Auditive Formate wie Podcasts, Sprachmemos und Co. sind auf dem Vormarsch.
  3. Social SEO: Sichtbarkeit geht längst über Google hinaus. Social SEO ist das Gebot der Stunde.
  4. Value Marketing: Marken müssen klare Werte vertreten, um mit der Community zu connecten.
  5. Employer Branding: Show, don’t tell! Zeig deine Arbeitgebermarke authentisch und transparent – und das ganzjährig.

Danke an unsere tollen Gäste, für das Austauschen und das liebe Feedback! 

Hot Trends für 2024

SOCIAL MEDIA

 

Unsere Digital Marketing Expertinnen Laura Reibenschuh und Linda Schwarz haben am 13. Dezember 2023 einen Blick in die Glaskugel gewagt und die Social Media Trends für 2024 vorgestellt.

Im Durchschnitt sind wir auf 7 Plattformen aktiv und verbringen mehrere Stunden wöchentlich auf Social Media. Waren es früher noch Likes und Follower, so sind heute Engagement und Views die ausschlaggebenden KPIs. Jeden Tag gibt es neue Trends und es ist schwierig Schritt zu halten. Laura und Linda gaben einen Überblick über die wichtigsten Trends für 2024 und zeigten spannende Beispiele für Unternehmen auf.

So rockst du dein Social Media Game 2024: Unsere Key Takeaways

  1. Keine Angst vor KI – einfach ausprobieren und so effizient wie möglich nutzen.
  2. Kommunikation auf Augenhöhe – Wenn KI das neue Normal ist, ist Menschlichkeit das neue Besonders.
  3. Stärken stärken – du musst nicht jedem Trend hinterherlaufen. Konzentriere dich auf deine Champion Plattform!
  4. Unternehmenskommunikation geht über den eigenen Account hinaus – profitiere von Kooperationen mit Markenbotschafter:innen und (Nischen-)Influencern.
  5. User first – dein Content muss immer einen Mehrwert für die User:inenn haben!

Full House! War ein cooler Abend und wir bedanken uns bei allen Gästen fürs Zuhören und die Gespräche im Anschluss. 

ChatGPT, Midjourney und Co.

KÜNSTLICHE INTELLIGENZ

 

„Künstliche Intelligenz, mehr als nur ein Buzzword?“: Dieser Frage haben wir uns bei unserem 2. Marketing Sho(r)ts Abend am 16. November 2023 gewidmet.

Unser Projektmanager und hauseigener KI-Experte Julian Feldhofer hat uns in die Welt der generativen KI entführt und die aktuellen Top-Tools auf dem Markt gezeigt. Außerdem hatte er auch echte Kundenprojekte, die wir in der Agentur mit KI umgesetzt haben, im Gepäck. Und weil das Arbeiten mit KI derzeit noch stark auf „Trial & Error“ basiert, hat uns Julian auch gezeigt, wo auf dem Weg zum optimalen Ergebnis noch Fails passieren und wo man häufig auf Herausforderungen stößt.

Wie kontrovers das Thema ist, hat auch die nachfolgende Q&A-Session gezeigt. Zahlreiche spannende Fragen, die wir in so kurzer Zeit gar nicht alle beantworten konnten. Deshalb sind wir bereits in der Planung eines offenen KI-Grundlagen Workshops zu Beginn des nächsten Jahres. Bleibt also dran, weitere Infos folgen. Nach dem offiziellen Teil haben wir bei Snacks und Drinks noch weiter diskutiert und genetworkt.

Alles in allem, ein super spannender und gelungener Abend. Danke an alle, die mit dabei waren!

Premiere für Marketing Sho(r)ts

STRATEGISCHES
CORPORATE DESIGN

 

Am 18. Oktober 2023 fanden die Marketing Sho(r)ts zum ersten Mal statt. Eröffnet wurde die Veranstaltungsreihe von Geschäftsführerin Susanne Hartinger.

Das Thema des Abends lautete „Mehr als nur ein Logo: Wie du durch strategisches Corporate Design deine Kosten senkst!“. Zusammen mit unseren drei Premierengästen sprachen wir darüber, wie Corporate Design zielführend eingesetzt werden kann und, wie Unternehmer:innen es als wirtschaftliches Asset nutzen können, um davon zu profitieren. Passend dazu gab es zahlreiche Beispiele und anschließend noch spannende Gespräche bei Brötchen und Sekt.

Eine gelungene Premiere und der Start von vielen weiteren Marketing Sho(r)ts Abenden! Vielen Dank an alle, die dabei waren.

Neugierig?

Kostenlos anmelden.
Hier findest du unsere nächsten Marketing Sho(r)ts Termine.

Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

Logodesign im Wandel der Zeit

Gepostet am
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Kastner & Öhler

Logodesign im Wandel der Zeit

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Nadine Luttenberger
27. März 2023
Kastner & Öhler, einer unserer langjährigsten Kunden, feiert 2023 sein 150-jähriges Bestehen. Was das mit Logodesign zu tun hat? Genauso wie der Ursprung von K&Ö reichen auch die Anfänge der kommerziellen Logogestaltung bis ins 19. Jahrhundert zurück. Wir nehmen das Jubiläum von Kastner & Öhler zum Anlass, um in der Geschichte des Logodesigns zurückzublättern.

Kastner & Öhler, einer unserer langjährigsten Kunden, feiert 2023 sein 150-jähriges Bestehen. Was das mit Logodesign zu tun hat? Genauso wie der Ursprung von K&Ö reichen auch die Anfänge der kommerziellen Logogestaltung bis ins 19. Jahrhundert zurück. Wir nehmen das Jubiläum von Kastner & Öhler zum Anlass, um in der Geschichte des Logodesigns zurückzublättern.

Alles auf Anfang

Es war einmal ein Logo

Genau genommen haben die Menschen schon vor Tausenden von Jahren Emblemen und Zeichen dafür genutzt, ihre Identität visuell zu kommunizieren. Man denke an Hieroglyphen, königliche Familienwappen oder religiöse Symbole. Aber erst mit der industriellen Revolution im 19. Jahrhundert etablierten sich kommerzielle Logos, wie wir sie heute kennen. Zuerst waren sie rein zu Identifikationszwecken gedacht, bevor Logos nach und nach immer durchdachter und kreativer in der Werbung eingesetzt wurden.

Eine Entwicklung, die auch an der Evolution des K&Ö Logos sehr gut erkennbar ist.

Timeline

Das K&Ö Logo im Wandel der Zeit

Und jetzt zu Ihnen:

Wie steht es um Ihr Logo?

Marken sollten also immer wieder überprüfen, ob ihr Logo bzw. Corporate Design noch zeitgemäß ist und auf das darüberliegende Branding einzahlt. Dabei hilft es, sich regelmäßig folgende Fragen stellen:

  • Hat sich mein Unternehmen / mein Geschäftsschwerpunkt weiterentwickelt?
  • Hat sich mein Zielmarkt verändert?
  • Ist mein Unternehmen gewachsen?
  • Ist mein visuelles Erscheinungsbild noch zeitgemäß?
  • Passt es noch zur Markenidentität?
  • Ist mein Logo in allen Andwendungen (offline & online) gut lesbar und dynamisch einsetzbar?

Die Beantwortung dieser Fragen ist entscheidend dafür, ob ein Redesign notwendig ist oder nicht. Ihr visuelles Erscheinungsbild ist schon etwas eingestaubt, Sie sind sich aber nicht sicher, ob oder was genau Sie umgestalten sollten? Wir unterstützen Sie gerne dabei, es herauszufinden.

© Bild & Logos: Kastner & Öhler

Zeit für ein Redesign?

NA LOGO!
Ob Logo-Refresh, Corporate Design Relaunch oder Branding – wir gestalten den Markenauftritt, der Ihre Identität verkörpert.

Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

GOOD TO KNOW – TRENDS 2023

Gepostet am
Titelbild-Blog
GOOD TO KNOW.

Wo wird die Reise hingehen?

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Nadine Luttenberger
12. Januar 2023
In den letzten Wochen haben wir uns stark mit dem Thema Trends beschäftigt. Dazu haben unsere hauseigenen Expert:innen unterschiedliche Bereiche des Marketings beleuchtet. Woche für Woche. Und am Ende ist der Blogbeitrag zu einem ganz schön umfangreichen Deep Dive geworden.
In den letzten Wochen haben wir uns stark mit dem Thema Trends beschäftigt. Dazu haben unsere hauseigenen Expert:innen unterschiedliche Bereiche des Marketings beleuchtet. Woche für Woche. Und am Ende ist der Blogbeitrag zu einem ganz schön umfangreichen Deep Dive geworden.

Da bewegt sich was!

1. TRENDS IN MOTION


Motion Design
ist eines der am häufigsten verwendeten Werbemittel der letzten Jahre und bietet unendliche Möglichkeiten, Bewegtbild aufs nächste Level zu heben.

Doch mit wachsender Beliebtheit sinkt auch die Aufmerksamkeitsspanne. Um im übersättigten Markt noch herauszustechen, sind im Motion Design unkonventionelle Ansätze gefragt – wodurch immer wieder neue Trends entstehen. Wir haben die aufregendsten Motion Design Trends für 2023 zusammengefasst.

Kreativität in Bewegung setzen? Dafür sind wir genau die Richtigen. Schick uns eine Mail.

3D Motion Graphics

Großer Aufwand, große Wirkung. 3D Motion Graphics sorgen 2023 für einen realistischen und dynamischen Look. Interfaces können dadurch anschaulicher dargestellt werden und überzeugen User:innen durch ihre klare Bedienbarkeit.

Hover-Effekte

Eine coole Möglichkeit, statischen Elementen auf einer Website Leben einzuhauchen und Feedback zu visualisieren. Und ein Trend, den wir in diesem Jahr in verschiedensten Formen und Ausprägungen sehen werden.

Kinetische Typografie

Bewegung + Text = kinetische Typografie. Dieser Trend lässt Texte wirkungsvoller erscheinen und lenkt die Aufmerksamkeit auf die Hauptidee des Inhalts. Dadurch können Akzente gesetzt und besondere Emotionen geweckt werden.

2D meets 3D

Der Trend wird auch hybride Animation genannt. Die Verschmelzung der beiden Animationsstile eröffnet eine Welt mit noch größerer Vielfalt. Motion Designer können die Vorteile beider Stile nutzen. Realismus trifft auf Abstraktion.

Es bleibt spannend!

2. DIGITAL MARKETING TRENDS

Was werden die großen Trends im Digital Marketing dieses Jahr sein? Wir haben die aus unserer Sicht relevantesten 5 Trends für euch zusammengefasst.Von Social Search hin zu ChatGPT und Turbulenzen für die Big Tech Companies, die sich mit dem 390 Millionen Euro schweren Urteil der irischen Datenschutzbehörde bereits ins heurige Jahr fortgesetzt haben. Man merkt: Die Digitalbranche ist im Wandel und 2023 hält vielversprechende Trends und Chancen für Unternehmen bereit.

Social Search am Vormarsch

Google sieht sich von mehreren Seiten in seiner Vormachtstellung im Bereich Search bedroht. Einerseits werden KI Sprachmodelle immer besser, andererseits nutzt vor allem die jüngere Generation soziale Medien als Suchmaschine. Social Search wird vor allem auf Instagram und TikTok genutzt – ob Restaurantempfehlung, die neuesten Sneaker oder informativer Content zu Zimmerpflanzen. Marken sollten sich hier unbedingt vorbereiten, um mit den richtigen Inhalten präsent zu sein.

Turbulente Zeiten

Die großen Plattformen hatten 2022 nicht nur positive Nachrichten zu vermelden. Wir haben bereits darüber berichtet. 2023 dürfte sich das Bild nicht ändern, da der politische Druck in den Vereinigten Staaten erhöht wird. Wird TikTok in den USA verboten? Müssen die Plattformen die Inhalte intensiver moderieren? Dazu kommen Privacy-Themen und das phasenweise Abrücken von Third Party Data.

KI-generierte Inhalte, AR und das Metaverse

2023 werden sich diese Schlüsseltechnologien stärker manifestieren. Das Metaverse wird vor allem im Gamingbereich riesige Communities begeistern. AR sollte im E-Commerce mitgedacht werden – die Sonnenbrille wird per Filter ausprobiert und das neue Sofa per Smartphone direkt ins Wohnzimmer gestellt. Mit ChatGPT, Dall-E oder Deep Dream Generator sind Inhalte, die von einer künstlichen Intelligenz erschaffen werden, mittlerweile in der (LinkedIn-)Gesellschaft angekommen. Auch Text-To-Video Applikationen funktionieren auf technischem Level erschreckend gut.

Mehr erfahren

ChatGPT

Wer zurzeit zehn Minuten auf LinkedIn verbringt, wird des Öfteren auf ChatGPT stoßen. Was hat es damit auf sich? Eine kurze Bestandsaufnahme.

ChatGPT (Generative Pre-trained Transformer) ist in der aktuellen Version ein Prototyp eines Chatbots, der eine Unterhaltung ermöglicht, die schon sehr nah an einer menschlichen Unterhaltung ist. Entwickelt wird ChatGPT von OpenAI, einem Unternehmen, das unter anderem von Elon Musk ins Leben gerufen wurde und von Peter Thiel und Microsoft u. a. unterstützt wird. Das Unternehmen wurde gegründet, um die Gefahren von Künstlicher Intelligenz zu reduzieren, indem OpenAI seine Entwicklungen öffentlich teilt. Der Gedanke dahinter ist es, die Technologie allen zugänglich zu machen, um ein Technologiegefälle zu vermeiden. Im Dezember 2022 haben innerhalb von fünf Tagen nach Launch bereits eine Million User:innen das Tool genutzt – damit ist es die am schnellsten wachsende Tech-Plattform.

Wofür kann ChatGPT genutzt werden?

Es ist ein großartiges Tool, um Content zu generieren. Aber: Man sollte sich Zeit für einen Fact-Check nehmen – wie auch bei anderen Anwendungsmöglichkeiten darf man nicht damit rechnen, dass der Output auch stimmt. Als Basis für Texte eignet es sich tatsächlich aber mittlerweile sehr gut. Je genauer der Input, desto brauchbarer wird auch das Ergebnis. So kann man zum Beispiel verschiedene Schreibstile anfordern. Auch zur Recherche lässt es sich hervorragend einsetzen – ein Use Case der viele dazu verleitet ChatGPT als Google-Killer zu betiteln. Man kann aber wohl davon ausgehen, dass Googles LaMDA (Language Model for Dialogue Applications) sehr potent sein, aber erst bei einem höheren Reifegrad für alle nutzbar sein wird. Wer eine Keyword-Analyse für SEO macht, wird von ChatGPT tatkräftig unterstützt, Texte für Facebook Ads werden im Handumdrehen erstellt und Produktbeschreibungen sind in Kürze fertig.

Wo gibt es noch Limitierungen?

Zurzeit gibt es noch beträchtliche Limitationen und die aktuelle Version ist nur ein Prototyp. Der Wahrheitsgehalt der Antworten muss überprüft werden, hier führt kein Weg vorbei und wir werden sicher einige spannende Fälle erleben, wo das nicht gemacht werden wird. ChatGPT greift nicht auf das Internet zu, das bedeutet, dass eventuell veraltete Informationen ausgespuckt werden. Im Moment sollte man keine ChatGPT-Inhalte ohne menschliches Redigieren veröffentlichen, aber das Tool kann einem bereits jetzt massiv bei der Arbeit unter die Arme greifen. Man muss sich nur der aktuellen Limitierungen bewusst sein.

Weniger anzeigen

De-Centralized Social Platforms

Deine Daten, deine Inhalte, dein geistiges Eigentum gehört dir und nicht den Big Tech Companies? Das ist die Grundlage der Web 3.0 Philosophie. Steemit, Solcial (kein Typo) und DTube arbeiten auf Blockchains und geben den User:innen die Kontrolle über ihre Daten. Die Plattformen werden 2023 noch keine große Konkurrenz für Meta, TikTok & Co jedoch werden sie sicher einigen Druck auf die „klassischen“ Social Networks ausüben.

Influencer:innen & Communities

Ein nicht gerade neues Thema sind Influencer:innen und Communities – dennoch verstärkt und verändert sich der Trend in 2023. Für Marken ist es sinnvoll, Communities anzusprechen, mit ihnen auf Augenhöhe im Austausch zu sein oder sie sogar zu gründen. Lieber mit mehreren Influencer:innen und Content Creators aus einer Community kollaborieren als mit einem großen. Nischen-Communities supporten – denn sie könnten in wenigen Jahren in der Mitte der Gesellschaft stehen. Influencer Marketing wird erwachsen. Ein Konzept, das uns erst Streifen wird: der auf KI-basierende Virtual Influencer.

TL;DR?
Diese Gelegenheit haben wir gleich dafür genutzt, um ChatGPT zu testen. Dem Chatbot haben wir folgenden Auftrag gegeben: “Bitte fasse den Text zu unseren Digital Marketing Trends in 150 Worten zusammen.” (Ja, wir sprechen auch mit KI höflich.) Und hier ist das Ergebnis:

The text discusses digital marketing trends for 2023. One trend is that social media platforms will be increasingly used as search engines, with younger generations using platforms like Instagram and TikTok for searching for information and recommendations. Brands need to prepare for this trend by having the right content on these platforms. Another trend is increased turbulence for social media platforms, with increased political pressure and privacy concerns. Additionally, the text predicts that key technologies like AI-generated content, AR, and the Metaverse will become more prominent in 2023. The text also provides an overview of the technology ChatGPT, a chatbot developed by OpenAI that is capable of having conversations that are very close to human-like. It is used for content generation and is rapidly growing in popularity.

Viva Magenta war gestern.

3. FARBTRENDS

Viva Magenta? Eh schon wissen. Welche Farben 2023 abseits der Pantone Farbe des Jahres noch angesagt sind? Look no further!

Dieses Jahr werden wir sowohl sanfte Erdtöne mit gemütlicher, nostalgischer Wirkung als auch leuchtende und metallische Farbpaletten, die uns in andere Welten entfliehen lassen, zu Gesicht bekommen. Ein spannendes Spektrum, das Marken und deren Einsatzgebiete viel Raum für kreative Designs offenlässt.

Go big or go home.

4. DESIGNTRENDS

Das neue Jahr hält auf jeden Fall viele ästhetische Comebacks und kreative Neuinterpretationen für uns bereit. Wir feiern’s! Du auch?

Riso Revival – die Drucktechnik aus den 80ern ist zurück.

Bei der Risographie werden Farben nacheinander aufgetragen, wodurch sie sich mischen und ein interessanter Überlagerungseffekt entsteht

Hartinger Tipp: Durch die spannenden Texturen wirken Packagings und Labels interessanter und hochwertiger.

Modern Retro – zeitlose Klassiker, neu interpretiert.

Mit filigranen Serifenschriften und Mustern inspiriert von der Formensprache des Jugendstils werden Stilepochen der Vergangenheit ins Hier und Jetzt geholt.

Hartinger Tipp: Gedeckte Farbpaletten, gepaart mit Naturmaterialien, sind das perfekte Setting für Beauty-Produkte.

Cheeky Lineart – eine Hommage an die Cartoons der 90er.

Lustige, cartoonartige Illustrationen sind zurück und geben uns Filzstift-Vibes. Die Farbe Rot verstärkt den freundlichen, nostalgischen Charakter.

Hartinger Tipp: Perfekt für Food Brands, Illustrationen oder Merch.

Bewegt sich das etwa?

5. ANIMATIONS-TRENDS

Die wichtigsten Entwicklungen im Motion Design haben wir euch bereits vorgestellt. Heute geht’s weiter mit den Animationstrends!

Doch was ist eigentlich der Untschied zwischen Motion Design und Animation? Motion Graphics sind Elemente aus dem Grafikdesign, die in Bewegung gesetzt werden – Logos, Formen oder Infografiken. Im Gegensatz dazu ist Animation der Oberbegriff für den gesamten Bereich der Bewegtbilder. Animationen konzentrieren sich meist darauf, eine Erzählung durch filmische Effekte und Storytelling-Techniken zu gestalten.

Egal ob Animation oder Motion Design – wir helfen dir dabei, deine Botschaften in Bewegung zu setzen. Melde dich gerne bei uns!

Weniger ist mehr

Was sich bereits seit mehreren Jahren im Logodesign abzeichnet, wird jetzt auch bei Animationen erkennbar: Es geht zurück zu Einfachheit und minimalistischen Farbpaletten, die Ruhe und Gelassenheit vermitteln.

Seamless transitions

Ein Effekt, der dafür sorgt, die Aufmerksamkeit möglichst lange zu halten: Morphing. Bei dem Animationstrend wird versucht, ausgehend von einem Quellbild einen möglichst nahtlosen Übergang zum Zielbild zu erzeugen.

Mehr Menschlichkeit

Bei Anthropomorphismus nehmen Objekte in der Gestalt oder im Verhalten menschenartige Eigenschaften an. Das kann in der Animation auch auf subtile Weise sein, z. B. ein kleiner Punkt, der nach einiger Zeit der Inaktivität aus „Langeweile“ auf und ab hüpft.

Double Exposure

Ein Trend, der sowohl im Grafik- als auch im Animationsbereich gerne verwendet wird, ist die Doppelbelichtung. Dabei werden mehrere Objekte miteinander kombiniert, wodurch neue Kreationen erschaffen werden.

Let’s talk about Typo!

6. TYPOTRENDS

Typografie und Musik haben mehr gemeinsam als man vielleicht denkt.

Genauso wie bestimmte Songs, rufen manche Schriften wohlige Erinnerungen in uns hervor, während andere eher experimentell sind und ein futuristisches Flair erzeugen. Welche Schrift sich für welche Marke oder welchen Einsatz eignet, hängt ganz individuell davon ab, welches Gefühl man – auch zwischen den Zeilen – vermitteln möchte.

Jukebox Nostalgie

Die Sehnsucht nach Stabilität in unsicheren Zeiten wird auch in den Typografie-Trends sichtbar. Kräftige Old-School-Serifen-schriften mit weichen Rundungen sind angenehm fürs Auge und versetzen uns in vergangene Zeiten.

Variable Electro

Futuristisch anmutende Schriftarten mit variablen Laufweiten sorgen für einen offenen, gestreckten Look. Durch den lebhaften und experimentellen Charakter eignet sich der Typografiestil gut für Packagings, Logos und Display Ads.

Feel Good Pop

Loopy Fonts sind nichts Neues, wie das Logo von Meta aus dem Jahr 2021 beweist. Auch 2023 setzt sich der Trend verzerrter, freier Schriftstile fort. Ein Trend, der sich für frische Designs, aber weniger für seriösere Marken eignet.

Open-minded Mix-up

Vielfalt in Einheit verwandeln und Unterschiede akzeptieren ist die Idee hinter dem Trend, mehrere Schriftstile zu kombinieren. Ein ausdrucksstarkes, experimentelles Konzept für Marken und Designs mit ebenso starker Message.

Wenn wir das Ergebnis als großes Ganzes betrachten, lassen sich darin auch ziemlich viele Zusammenhänge erkennen. Es wird sichtbar, dass die übergreifenden Themen, die uns als Gesellschaft prägen, auch die Kommunikationsbranche beeinflussen.

Beispielsweise haben die letzten Jahre eine Sehnsucht nach Sicherheit und Stabilität in uns geweckt. Die Antwort darauf: beruhigende Farbpaletten, Nostalgie in Schriften und Designs. In der Vermenschlichung von Objekten in der Animation oder in der Entwicklung von Nischen-Communities auf Social Media lässt sich wiederum ein Bedürfnis nach mehr Nähe und Menschlichkeit erkennen.

Auf der anderen Seite steht das disruptive Digital. Die Grenzen zwischen der digitalen und der realen Welt verschwimmen immer weiter. Während uns neue Technologien wie KI und das Metaverse zum kompletten Neudenken von Kommunikation und Marketing drängen, lautet die Gretchenfrage in der heutigen Online-Welt: „Wie kann ich aus der Informationsflut ausbrechen?“ Die Versuche, darauf eine Antwort zu finden, lassen experimentelle Designs, mutige Farb- und Schriftwelten sowie neue Ausprägungen im Motion Design entstehen.

Was wir daraus mitnehmen?

Dass es sich lohnt, genauer hinzuschauen. Weil man im Kleinen oft das große Ganze entdeckt. Und genau das wollen wir auch durch unsere Arbeit vermitteln. Wir, als Kreative und Kommunikator:innen, wollen die Dinge nicht um ihrer selbst willen tun – oder weil sie schon immer so gemacht wurden. Viel lieber wollen wir für das, was wir tun, einen ganz bestimmten Grund haben.

 

Denn wir glauben, dass nur daraus emotionale Marken, gute Geschichten und zeitlose Gestaltung entstehen können.

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Voice Search

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Warum Voice-Search die Renaissance des Brandings bedeutet

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Frank Wonisch
16. Februar 2021
Sprachsuche, Spracherkennung und Sprachsteuerung … sie zählen bestimmt zu den Buzz- Words der letzten 24 Monate. Alle reden undifferenziert über „Voice“ und warten all-überall mit sehr einfachen Analysen und Prognose auf, was diese technologischen Weiterentwicklungen für uns und unsere Zukunft bedeuten.
Sprachsuche, Spracherkennung und Sprachsteuerung … sie zählen bestimmt zu den Buzz- Words der letzten 24 Monate. Alle reden undifferenziert über „Voice“ und warten all-überall mit sehr einfachen Analysen und Prognose auf, was diese technologischen Weiterentwicklungen für uns und unsere Zukunft bedeuten.

Voice Search – Hype oder die Zukunft?

Die Interpretationen ob Voice die Zukunft ist oder doch nur ein Tool oder ein hipper Hype gehen weit auseinander. Und auf Grund dieser diversen Meinungslage ziehen viele Marketing-EntscheiderInnen aktuell den folgenden Schluss:

„Voice ist sicher spannend und ein Thema, das man weiter beobachten sollte. Aktuell hat es für uns aber keinerlei Relevanz“. Diese Erkenntnis halten wir für sehr falsch. Warum? Das wollen wir in diesem Artikel erklären.

Ein Internet ohne Suchmaschinen kann sich heute eigentlich niemand mehr vorstellen. Viel zu „natürlich“ ist unser Umgang mit diesen Tools bereits geworden. Vor allem seit dem Siegeszug der Smartphones stehen uns auch unterwegs – jenseits von gewohnten Computer- & Internet-Festnetz- Zugängen – alle Information dieser Welt in Sekundenbruchteilen zur Verfügung. Wir müssen sie nur suchen. Und eben weil die ganze Welt Informationen oder Dinge im Internet sucht, gibt es Suchmaschinen. Genau genommen haben wir in den letzten Jahren immer von der „einen“ Suchmaschine gesprochen und damit Google gemeint. Aber so wie sich das Suchverhalten der Userinnen und User ändert – so ändert sich auch der Zugang zum Thema „die eine Suchmaschine“. Dazu aber ein andermal mehr. Was haben aber jetzt Suchmaschinen mit Branding zu tun?

Sprachsuche und digitale Assistenten
Suchmaschinen wollen uns und unseren Intentionen verstehen, um uns die besten Ergebnisse auf unsere Suchanfragen zu präsentieren. Darum wurden die Algorithmen stets weiterentwickelt und mittlerweile verstehen sie nicht nur simple Ein-Wort-Suchen, sondern können auch mit Kombinationen, Phrasen und auch mit ganzen Sätzen umgehen.
Seitdem die Tech-Giganten dieser Erde (die GAFA, Google, Amazon, Facebook und Apple, Mircrosoft, Samsung und Konsorten) das Thema „AI“ – zu Deutsch – künstliche Intelligenz – ganz oben auf ihre To-Do-Listen geschrieben haben, beschleunigt sich allseits die Entwicklung. Digitale Geräte und Services werden immer stärker in unsere Alltage eingebunden. Und nun sind wir endlich bei der Zwischenüberschrift: Sprachsuche und digitale Assistenten. Dank künstlicher Intelligenz und „maschine learning“, haben sie enorme Fortschritte gemacht und können mittlerweile als „funktionsfähig“ bezeichnet werden. Sie werden gerade zu echten Hilfestellungen und pubertieren sich aus ihrem bisherigen Gimmick-Status hinaus zu dem was sie sein sollen: Interfaces.

Alexa, Siri, Cortana
Egal wie sie heißen und ob sie nun von Amazon, Apple, Microsoft oder Google stammen: Sie alle werden die Art und Weise, wie wir künftig mit digitalen Geräten und Services interagieren, maßgeblich verändern. Die Basis dessen ist erstmal die Spracherkennung. Maschinen müssen verstehen, was wir sagen, um zu kapieren, was wir wollen. Bereits das „Verstehen“ – also die fehlerfreie Interpretation von Schallwellen, die wir Menschen absondern – ist genau genommen eine ziemliche Leistung. Richtig schwierig wird es aber bei der Interpretation der erkannten Sätze und Worte.

Sprachsteuerung und/oder Sprachsuche
Was nach Haarspalterei klingt, ist ein ganz wesentlicher Unterschied. Im Rahmen der Sprachsteuerung geben wir den Geräten klare Befehle und erwarten klare und eindeutige Reaktionen.

„Ok Google. Wie wird das Wetter morgen?“ … oder „Hey Siri, spiel Billie Eilish“. Soweit so klar. Das sind Verhaltensweisen, die dank einer Milliarde von Smartspeakern (egal welcher Anbieter) schon Einzug in Zig-Millionen Haushalte in den USA und Europa gehalten haben. Eine durchaus repräsentative Studie von YEXT belegt dies eindrucksvoll. Natürlich adaptieren hier jüngere Usergruppen ihr Verhalten schneller, aber die Praktikabilität solcher Funktionen erkennt zunehmend auch die ältere Zielgruppe.

„Sprachsteuerung und Spracherkennung sind durch die diffuse Phase hindurch und stehen nicht mehr vor, sondern in unseren „digitalen Haustüren“.

In Summe kann festgehalten werden, dass der Terminus „Voice“ nicht mehr in Sätzen, die so beginnen: „In Zukunft werden dann …“ verwendet werden sollte. „Sprachsteuerung und Spracherkennung sind durch die diffuse Phase hindurch und stehen nicht mehr vor, sondern in unseren „digitalen Haustüren“. Das meinen übrigens auch noch Klügere als wir. Zum Beispiel die Menschen bei E-Consultancy.

Gut. Wir wissen nun also, dass „Voice“ auf Befehlsebene genutzt wird, um eindeutige Handlungen auszulösen . Meist Dinge, die man öfter passieren lassen möchte (Licht aufdrehen, Musik einschalten, Nachrichten checken, usw.) Wenn es nun aber zu unkonkreteren Anfragen kommt und keine klare Handlung erwartet wird, sondern eine Frage gestellt wird, auf die es eigentlich derzeit nicht eine Antwort sondern – gewohnter Weise – 10 Antwortangebote in Form von Suchergebnissen gibt … da wird es im Bereich „Voice“ dann schon deutlich spannender.

Wie bei einem Rennen
Suchanfragen, die via Spracherkennung gestellt werden, werden formal von der aktuell bekannten Form abweichen. Niemand wird „Kaffee-Kapseln“ in sein Smartphone oder den ebenfalls smarten Speaker im Wohnzimmer schreien. Das Kommando wird eher lauten: „Alexa, kauf bitte Kaffee-Kapseln“. Das „Bitte“ ist natürlich fakultativ und man wird auch Siri oder Cortana dasselbe fragen können. Alexa wird halt bei Amazon einkaufen gehen; die beiden anderen eher nicht.
Die ganz schnellen unter den Lesenden werden schon erkannt haben, was wir meinen, wenn wir sagen, dass „Voice“ zur Renaissance des Brandings beitragen wird. Für alle anderen argumentieren wir einfach mal weiter…

Erster, Zweiter, Dritter, oder …
Wer schon mal eine Voice Search ausprobiert hat, der wird wissen, wie die Ergebnis-Präsentation aussieht bzw. sich anhört. Über Smartspeaker gestellte Anfragen ergeben natürlich auch gesprochene Ergebnisse. Am Smartphone gestellte Fragen produzieren „auch“ sichtbare Ergebnisse in Form von angezeigten Inhalten auf dem Display. Beides – die gesprochenen, wie auch die angezeigten Ergebnis-Präsentationen unterscheiden sich fundamental von einer „normalen“ Suche in einer Suchmaschine.
Digitale Assistenten versuchen uns möglichst viel Arbeit abzunehmen und präsentieren uns wirklich nur „die absolut besten“ Treffer auf unsere Anfrage. Wie die das bewerten unterliegt wieder der „Verschwiegenheitspflicht“ ihrer Algorithmen. Wie hier Treffer zu Stande kommen ist ein geheimer Mix aus zahllosen Einzelfaktoren wie Inhaltsqualität der Website, Qualität der Website an sich, Qualität der Usersignale auf dieser Website, …. Jenseits dieser Content- und SEO-Thematiken steht aber eines definitiv fest: Es sind weit weniger Ergebnisse als bisher, die von Sprachassistenten angeboten werden. Zwischen 1 und 5 liegt derzeit die Menge der Ergebnisse (im Schnitt). Bei Suchanfragen über Speakersysteme hat das auch eine gewisse Logik. Stellen wir uns vor, unser Sprachassistent liest uns alle 10 Treffer, die wir aktuell gewohnt wären zu bekommen, wenn wir „konventionell“ suchen würden, vor. Das würde unsere Aufnahmefähigkeit bestimmt überfordern.
Was aber bedeutet das im Umkehrschluss, wenn es weniger Ergebnisse gibt, die den Usern angeboten werden? Suchergebnisse auf den aktuellen Rankingplätzen 6-10 haben genau genommen in solchen Suchen keine Chance aufzutauchen. Gut. Ganz so schlimm wird es nicht werden. Man kann seine Seiten natürlich mittlerweile auch für Voice Search optimieren und so dafür sorgen, dass man in einer Sprachsuche berücksichtigt werden kann, ohne ein Top-5 Rank in einer normalen Suche zu haben. Dazu gibt es ein andermal mehr Details.
Aber Fakt ist natürlich: Durch die Verknappung in der Ergebnis-Präsentation steigt der Wettbewerb um die Relevanz für bestimmt Suchbegriffe enorm.

Wenn die Menschen bei einem bestimmten Bedürfnis nicht an Dich denken – liebe Marke XY – dann werden Sie nicht konkret nach Dir – liebe Marke XY – suchen „lassen“ (von ihren Sprachassistenten).

Beim Namen genannt
Das ist ein echtes Problem, wenn dem oder der Suchenden quasi egal ist, welches Ergebnis zu Tage gefördert wird. Wenn ich zum Beispiel „bloß wieder neues Klopapier“ brauche und mir die Herkunft (vulgo – die Marke) meines Klopapiers egal ist, dann überlasse ich die Entscheidung wirklich Cortana oder Alexa. Wenn mir aber Klopapier der Marke XY wichtig ist, dann muss ich dies auch so artikulieren. Dazu muss mir natürlich in dem Moment, in dem mein Klopapier-Bedarf auftritt, auch einfallen, wie meine bevorzugte Marke eigentlich heißt. So – und jetzt dürften alle verstehen, worauf wir hinaus wollen. Lange Zeiten waren es echte Canossa-Gänge und/oder Sisiphus-Aufträge um Auftraggeber bzw. Markenverantwortliche zu überzeugen, in Branding und die Konsistenz der Marke und ihrer Geschichte(n) zu investieren.
Voice bietet nach langen Zeiten endlich wieder Chancen Gehör zu finden. Auch bei Tech-verliebten Marketing-Entscheidern oder deren innovationsfokussierten CEOs. Die Gleichung ist nämlich denkbar einfach geworden:

Wenn die Menschen bei einem bestimmten Bedürfnis nicht an Dich denken – liebe Marke XY – dann werden Sie nicht konkret nach Dir – liebe Marke XY – suchen „lassen“ (von ihren Sprachassistenten). Und wenn die Menschen dies nicht tun, dann – liebe Marke XY – ist dir der Wettbewerb um bis zu fünf Plätze in der Ergebnispräsentation voraus. Willst Du das? Willst Du – liebe Marke XY – dass Cortana, Siri und Alexa entscheiden, was die Menschen dort draußen kaufen? Wirklich?

# Wie werden Menschen ihre Fragen formulieren?
# Welche Inhalte einer Website, die Antwort auf relevante Fragen bieten?

So what?
Genau darum glauben wir, dass es höchst an der Zeit ist, sich mit den Folgen der aktuell beginnenden Tendenz zur Sprachsteuerung und Sprachsuche zu beschäftigen. Zum einen, weil es notwendig werden wird, die Webauftritte für Suchanfragen dieser Art fit zu machen. Menschen suchen „im gesprochenen Wort“ nämlich anders als im getippten . Hier gilt es sich zu fragen:

# Wie werden Menschen ihre Fragen formulieren?
# Welche Inhalte einer Website, die Antwort auf relevante Fragen bieten?

Abgesehen davon, dass das jede Website grundsätzlich tun sollte … aber hierzu ein anderes Mal mehr. Speziell diese Inhalte – Inhalte, die echte Antworten bieten, Hilfestellung liefern, Probleme lösen oder Bedürfnisse befriedigen. Diese Inhalte gilt es, für Sprachsuchen aufzubereiten und die Ergebnisse den diversen Assistenz-Systemen optimal zu präsentieren.
Zum anderen gilt es natürlich – für manche Unternehmen (also vor allem jene, deren Customer Journey jetzt sehr Search-getrieben ist) mehr denn je über Branding und Brand Awareness nachzudenken.
Wie wird die Brand XY in der jeweiligen Produkt- oder Dienstleistungskategorie relevant für die Menschen da draußen. Idealerweise so relevant, dass Menschen bald folgenden Satz sagen:

„Alexa, Siri, Cortana – uns ist >> Hier Ihre Marke einsetzen << ausgegangen. Bitte kümmere Dich darum!“

Too long – didn’t read?
Wenn Sie das Thema zwar interessiert, ihnen dieser Artikel aber zu lang ist, um ihn zu lesen, dann melden Sie sich doch einfach so bei uns und wir reden drüber. So wie das echte Menschen eben können. Am Telefon, per Video-Chat oder auch Face2Face (das soll wieder voll im Trend liegen, haben wir bei Google Trends gelesen).

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