Kategorie: Marke

So geht Reichweite 2026!

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MARKETING SHO(R)TS

Social Media-Gipfel: So geht Reichweite 2026!

Christina Koppelhuber
4. Februar 2026

Welcher Content geht 2026 viral? Wer braucht noch Facebook? Echte Videos oder KI-generiert? Diese und viele weitere Fragen lockten die steirische Werbebranche vergangene Woche zu den Marketing Sho(r)ts ins Grazer „Level 4“. Fünf Expert:innen gaben Antworten: Der Erfolgsguide für Social Media 2026.

Welcher Content geht 2026 viral? Wer braucht noch Facebook? Echte Videos oder KI-generiert? Diese und viele weitere Fragen lockten die steirische Werbebranche vergangene Woche zu den Marketing Sho(r)ts ins Grazer „Level 4“. Fünf Expert:innen gaben Antworten: Der Erfolgsguide für Social Media 2026.

1. TikTok, Instagram oder LinkedIn?

Jede Plattform hat ihre eigene Zielgruppe, ihr eigenes Publikum. Daher steht 2026 kein Social Media-Kanal per se auf der Abschussliste der Expert:innen.

Je nach Ziel werden Inhalte dort ausgespielt, wo sich die dafür richtigen Gruppen aufhalten. Instagram und TikTok stehen aber nach wie vor hoch im Kurs bei der „Gen Z“, die loyalste Fangemeinde hat Facebook.

Nicht zu unterschätzen: Pinterest und LinkedIn. Übrigens: Wer in anderen Gewässern fischen will, sollte die Geldbörse zücken, um gezielt neue Personen durch gesponserte Beiträge anzusprechen. Facebook nennen die Profis da als Geheimtipp.

2. Authentisch muss es sein.

Oder zumindest authentisch inszeniert. Perfekter Sound, perfekte Farben sind nebensächlich, wichtig ist Vertrauen und das gelingt durch Echtheit.

Denn: Im weststeirischen Dialekt des Baumarktverkäufers Erwin erkennen sich User:innen eher wieder als im Standard-Deutsch eines Schauspielers. Jedoch braucht es einen Plan dahinter, ganz spontan gelingt es ebenso wenig.

Guter Gradmesser: Den Leuten muss es gefallen – am besten in den ersten drei Sekunden. Da darf man schon auch mutig sein – und geduldig!

3. Posten, nicht nur des Postens Willen.

Zu steirisch: „Wenn i ka g’scheite Botschaft hab, dann lieber weniger Social Media machen.“

Für Pauschal-Poster:innen die schlechte Nachricht: ohne Strategie zu posten wird 2026 noch weniger funktionieren.

Es braucht eine Botschaft, einen Mehrwert, ein sinnvolles Angebot dahinter und eine Antwort auf: Wieso soll ich dem oder der bzw. denen vertrauen?

4. Vertrauen als Währung.

Wer Botschaften gut und glaubhaft verkauft, vergrößert die eigene Community – Reichweite und Einfluss inklusive.

Weshalb Unternehmen immer größere Deals mit Content Creator:innen machen: TikTok-Star Khaby Lame erhielt unlängst etwa fast eine Milliarde Euro für seinen KI-Zwilling. Sein Gesicht ist das Qualitätssiegel.

Spannend: Oft ist eine Fangemeinde so verbunden, dass ihre Mitglieder Konflikte mit unerwünschten Eindringlingen – etwa wegen unpassender Kommentare – selbst unter sich regeln. Als Unternehmen der Idealfall, ansonsten gilt für die Expert:innen: meine Seite, mein Raum. Nicht jede oder jeder muss dort Platz haben.

5. KI: Ja, wenn man weiß, wie.

Gekonnt eingesetzt, hilft die Künstliche Intelligenz: Für das schnelle Erstellen von Produktfotos, um Logos zum Leben zu erwecken, um Dinge darzustellen, die sonst nicht möglich sind. Ebenso das Überzeichnen von Künstlicher Intelligenz in Videos funktioniert gerade sehr gut.

Vorsicht ist dann geboten, wenn KI-Versionen die eigentlich recht einfach abzubildende Realität nur ungenügend darstellen. User:innen haben dann das Gefühl, dass keine Mühe dahintersteckt und gepostete Inhalte können nach hinten los gehen. Die Finger davon lassen sollte man auch, wenn Emotionen und Erwartungen involviert sind: etwa wie bei Bild- und Videomaterial aus der eigenen Heimatstadt.

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Das war 2025!

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MARKETING SHO(R)TS

Das war 2025! Was bleibt, was wirkt und was geht?

Daniela Steiner
19. Dezember 2025

2025 war ein Jahr der Neujustierung. Kommunikation, Technologie und Haltung fanden ein neues Gleichgewicht. KI hat vieles erleichtert – und gleichzeitig gezeigt, dass Menschlichkeit, Orientierung und echte Wirkung wichtiger denn je sind.

2025 war ein Jahr der Neujustierung. Kommunikation, Technologie und Haltung fanden ein neues Gleichgewicht. KI hat vieles erleichtert – und gleichzeitig gezeigt, dass Menschlichkeit, Orientierung und echte Wirkung wichtiger denn je sind.

1. KI: Vom Hype zum Alltag

Künstliche Intelligenz ist kein Buzzword mehr, sondern Werkzeug. Viele Agenturen haben eigene KI-Frameworks entwickelt, um Qualität und Kreativität zu verbinden: klare Prompts, definierte Review-Routinen und interne Expert:innen, die Tools sinnvoll trainieren.

Was bleibt: KI unterstützt – sie ersetzt nicht. Wirkung entsteht dort, wo Menschen die Richtung vorgeben.

2. Save the great stuff for the real life

Während sich vieles digitalisiert hat, wächst der Wunsch nach echten Begegnungen.

Events, Workshops und persönliche Formate gewinnen wieder an Wert – sie sind nicht Ergänzung, sondern Kern moderner Markenführung. Inhalte aus diesen Begegnungen verlängern sich digital weiter: vom Event in die Timeline, von der Bühne ins Feed.

Hartinger Consulting hat das 2025 spürbar gelebt – mit einem neuen Standort in Graz, einem Ort, der Begegnung, Zusammenarbeit und Weiterentwicklung verbindet.

3. Reichweite im Wandel

Reichweite folgt nicht dem Budget, sondern dem Timing. 2025 hat gezeigt: Wenn der Werbedruck sinkt, sinken auch die Preise. Wer antizyklisch investiert, gewinnt Marktanteile.

Weniger Wettbewerb bedeutet weniger Clutter – und damit mehr Aufmerksamkeit.

4. Social Media: Von Reichweite zu Relevanz

Social Media hat sich 2025 neu sortiert. Plattformen wie TikTok, LinkedIn und Instagram sind heute Orte des Austauschs, nicht nur der Unterhaltung.

Die Learnings:

– Weniger posten, mehr wirken.
– Mut schlägt Mittelmaß.
– Community statt Reichweite.
– Live schlägt perfekt.
– Was zählt, sind Dialog, Glaubwürdigkeit und Haltung – nicht Frequenz.

5. SEO: Von Keywords zu Kontext

Sichtbarkeit bedeutet heute, verstanden zu werden – von Menschen und Maschinen.

Suchsysteme wie Google Gemini oder ChatGPT Search denken semantisch. Erwähnungen, Zitate und Autorität ersetzen klassische Keywords.

GEO schließt dabei eine neue Lücke: Marken müssen dort sichtbar sein, wo Entscheidungen entstehen – ob auf Google, in KI-Systemen oder realen Touchpoints.

6. Nachhaltigkeit als Verpflichtung

Nachhaltigkeit ist keine Kür mehr, sondern Pflicht. Die neuen EU-Richtlinien wie Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) und die Green Claims Directive verlangen überprüfbare Aussagen.

Marken müssen beweisen, was sie sagen – und das konsequent dokumentieren.

Top Learnings 2025

– KI ist Werkzeug, keine Lösung. Haltung bleibt entscheidend.
– Begegnungen erzeugen Wirkung – echte Erlebnisse schlagen digitale Kontakte.
– Relevanz schlägt Reichweite.
– Qualität ist der neue KPI.
– SEO ist Markenarbeit.
– Wer verständlich kommuniziert, bleibt sichtbar.
– Mut zahlt sich aus. Wer investiert, wenn andere sparen, gewinnt Präsenz.
– Nachhaltigkeit verpflichtet. Glaubwürdigkeit ist Basis jeder Marke.

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Logodesign im Wandel der Zeit

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Kastner & Öhler

Logodesign im Wandel der Zeit

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Nadine Luttenberger
27. März 2023
Kastner & Öhler, einer unserer langjährigsten Kunden, feiert 2023 sein 150-jähriges Bestehen. Was das mit Logodesign zu tun hat? Genauso wie der Ursprung von K&Ö reichen auch die Anfänge der kommerziellen Logogestaltung bis ins 19. Jahrhundert zurück. Wir nehmen das Jubiläum von Kastner & Öhler zum Anlass, um in der Geschichte des Logodesigns zurückzublättern.

Kastner & Öhler, einer unserer langjährigsten Kunden, feiert 2023 sein 150-jähriges Bestehen. Was das mit Logodesign zu tun hat? Genauso wie der Ursprung von K&Ö reichen auch die Anfänge der kommerziellen Logogestaltung bis ins 19. Jahrhundert zurück. Wir nehmen das Jubiläum von Kastner & Öhler zum Anlass, um in der Geschichte des Logodesigns zurückzublättern.

Alles auf Anfang

Es war einmal ein Logo

Genau genommen haben die Menschen schon vor Tausenden von Jahren Emblemen und Zeichen dafür genutzt, ihre Identität visuell zu kommunizieren. Man denke an Hieroglyphen, königliche Familienwappen oder religiöse Symbole. Aber erst mit der industriellen Revolution im 19. Jahrhundert etablierten sich kommerzielle Logos, wie wir sie heute kennen. Zuerst waren sie rein zu Identifikationszwecken gedacht, bevor Logos nach und nach immer durchdachter und kreativer in der Werbung eingesetzt wurden.

Eine Entwicklung, die auch an der Evolution des K&Ö Logos sehr gut erkennbar ist.

Timeline

Das K&Ö Logo im Wandel der Zeit

Und jetzt zu Ihnen:

Wie steht es um Ihr Logo?

Marken sollten also immer wieder überprüfen, ob ihr Logo bzw. Corporate Design noch zeitgemäß ist und auf das darüberliegende Branding einzahlt. Dabei hilft es, sich regelmäßig folgende Fragen stellen:

  • Hat sich mein Unternehmen / mein Geschäftsschwerpunkt weiterentwickelt?
  • Hat sich mein Zielmarkt verändert?
  • Ist mein Unternehmen gewachsen?
  • Ist mein visuelles Erscheinungsbild noch zeitgemäß?
  • Passt es noch zur Markenidentität?
  • Ist mein Logo in allen Andwendungen (offline & online) gut lesbar und dynamisch einsetzbar?

Die Beantwortung dieser Fragen ist entscheidend dafür, ob ein Redesign notwendig ist oder nicht. Ihr visuelles Erscheinungsbild ist schon etwas eingestaubt, Sie sind sich aber nicht sicher, ob oder was genau Sie umgestalten sollten? Wir unterstützen Sie gerne dabei, es herauszufinden.

© Bild & Logos: Kastner & Öhler

Zeit für ein Redesign?

NA LOGO!
Ob Logo-Refresh, Corporate Design Relaunch oder Branding – wir gestalten den Markenauftritt, der Ihre Identität verkörpert.

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Voice Search

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Warum Voice-Search die Renaissance des Brandings bedeutet

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Frank Wonisch
16. Februar 2021
Sprachsuche, Spracherkennung und Sprachsteuerung … sie zählen bestimmt zu den Buzz- Words der letzten 24 Monate. Alle reden undifferenziert über „Voice“ und warten all-überall mit sehr einfachen Analysen und Prognose auf, was diese technologischen Weiterentwicklungen für uns und unsere Zukunft bedeuten.
Sprachsuche, Spracherkennung und Sprachsteuerung … sie zählen bestimmt zu den Buzz- Words der letzten 24 Monate. Alle reden undifferenziert über „Voice“ und warten all-überall mit sehr einfachen Analysen und Prognose auf, was diese technologischen Weiterentwicklungen für uns und unsere Zukunft bedeuten.

Voice Search – Hype oder die Zukunft?

Die Interpretationen ob Voice die Zukunft ist oder doch nur ein Tool oder ein hipper Hype gehen weit auseinander. Und auf Grund dieser diversen Meinungslage ziehen viele Marketing-EntscheiderInnen aktuell den folgenden Schluss:

„Voice ist sicher spannend und ein Thema, das man weiter beobachten sollte. Aktuell hat es für uns aber keinerlei Relevanz“. Diese Erkenntnis halten wir für sehr falsch. Warum? Das wollen wir in diesem Artikel erklären.

Ein Internet ohne Suchmaschinen kann sich heute eigentlich niemand mehr vorstellen. Viel zu „natürlich“ ist unser Umgang mit diesen Tools bereits geworden. Vor allem seit dem Siegeszug der Smartphones stehen uns auch unterwegs – jenseits von gewohnten Computer- & Internet-Festnetz- Zugängen – alle Information dieser Welt in Sekundenbruchteilen zur Verfügung. Wir müssen sie nur suchen. Und eben weil die ganze Welt Informationen oder Dinge im Internet sucht, gibt es Suchmaschinen. Genau genommen haben wir in den letzten Jahren immer von der „einen“ Suchmaschine gesprochen und damit Google gemeint. Aber so wie sich das Suchverhalten der Userinnen und User ändert – so ändert sich auch der Zugang zum Thema „die eine Suchmaschine“. Dazu aber ein andermal mehr. Was haben aber jetzt Suchmaschinen mit Branding zu tun?

Sprachsuche und digitale Assistenten
Suchmaschinen wollen uns und unseren Intentionen verstehen, um uns die besten Ergebnisse auf unsere Suchanfragen zu präsentieren. Darum wurden die Algorithmen stets weiterentwickelt und mittlerweile verstehen sie nicht nur simple Ein-Wort-Suchen, sondern können auch mit Kombinationen, Phrasen und auch mit ganzen Sätzen umgehen.
Seitdem die Tech-Giganten dieser Erde (die GAFA, Google, Amazon, Facebook und Apple, Mircrosoft, Samsung und Konsorten) das Thema „AI“ – zu Deutsch – künstliche Intelligenz – ganz oben auf ihre To-Do-Listen geschrieben haben, beschleunigt sich allseits die Entwicklung. Digitale Geräte und Services werden immer stärker in unsere Alltage eingebunden. Und nun sind wir endlich bei der Zwischenüberschrift: Sprachsuche und digitale Assistenten. Dank künstlicher Intelligenz und „maschine learning“, haben sie enorme Fortschritte gemacht und können mittlerweile als „funktionsfähig“ bezeichnet werden. Sie werden gerade zu echten Hilfestellungen und pubertieren sich aus ihrem bisherigen Gimmick-Status hinaus zu dem was sie sein sollen: Interfaces.

Alexa, Siri, Cortana
Egal wie sie heißen und ob sie nun von Amazon, Apple, Microsoft oder Google stammen: Sie alle werden die Art und Weise, wie wir künftig mit digitalen Geräten und Services interagieren, maßgeblich verändern. Die Basis dessen ist erstmal die Spracherkennung. Maschinen müssen verstehen, was wir sagen, um zu kapieren, was wir wollen. Bereits das „Verstehen“ – also die fehlerfreie Interpretation von Schallwellen, die wir Menschen absondern – ist genau genommen eine ziemliche Leistung. Richtig schwierig wird es aber bei der Interpretation der erkannten Sätze und Worte.

Sprachsteuerung und/oder Sprachsuche
Was nach Haarspalterei klingt, ist ein ganz wesentlicher Unterschied. Im Rahmen der Sprachsteuerung geben wir den Geräten klare Befehle und erwarten klare und eindeutige Reaktionen.

„Ok Google. Wie wird das Wetter morgen?“ … oder „Hey Siri, spiel Billie Eilish“. Soweit so klar. Das sind Verhaltensweisen, die dank einer Milliarde von Smartspeakern (egal welcher Anbieter) schon Einzug in Zig-Millionen Haushalte in den USA und Europa gehalten haben. Eine durchaus repräsentative Studie von YEXT belegt dies eindrucksvoll. Natürlich adaptieren hier jüngere Usergruppen ihr Verhalten schneller, aber die Praktikabilität solcher Funktionen erkennt zunehmend auch die ältere Zielgruppe.

„Sprachsteuerung und Spracherkennung sind durch die diffuse Phase hindurch und stehen nicht mehr vor, sondern in unseren „digitalen Haustüren“.

In Summe kann festgehalten werden, dass der Terminus „Voice“ nicht mehr in Sätzen, die so beginnen: „In Zukunft werden dann …“ verwendet werden sollte. „Sprachsteuerung und Spracherkennung sind durch die diffuse Phase hindurch und stehen nicht mehr vor, sondern in unseren „digitalen Haustüren“. Das meinen übrigens auch noch Klügere als wir. Zum Beispiel die Menschen bei E-Consultancy.

Gut. Wir wissen nun also, dass „Voice“ auf Befehlsebene genutzt wird, um eindeutige Handlungen auszulösen . Meist Dinge, die man öfter passieren lassen möchte (Licht aufdrehen, Musik einschalten, Nachrichten checken, usw.) Wenn es nun aber zu unkonkreteren Anfragen kommt und keine klare Handlung erwartet wird, sondern eine Frage gestellt wird, auf die es eigentlich derzeit nicht eine Antwort sondern – gewohnter Weise – 10 Antwortangebote in Form von Suchergebnissen gibt … da wird es im Bereich „Voice“ dann schon deutlich spannender.

Wie bei einem Rennen
Suchanfragen, die via Spracherkennung gestellt werden, werden formal von der aktuell bekannten Form abweichen. Niemand wird „Kaffee-Kapseln“ in sein Smartphone oder den ebenfalls smarten Speaker im Wohnzimmer schreien. Das Kommando wird eher lauten: „Alexa, kauf bitte Kaffee-Kapseln“. Das „Bitte“ ist natürlich fakultativ und man wird auch Siri oder Cortana dasselbe fragen können. Alexa wird halt bei Amazon einkaufen gehen; die beiden anderen eher nicht.
Die ganz schnellen unter den Lesenden werden schon erkannt haben, was wir meinen, wenn wir sagen, dass „Voice“ zur Renaissance des Brandings beitragen wird. Für alle anderen argumentieren wir einfach mal weiter…

Erster, Zweiter, Dritter, oder …
Wer schon mal eine Voice Search ausprobiert hat, der wird wissen, wie die Ergebnis-Präsentation aussieht bzw. sich anhört. Über Smartspeaker gestellte Anfragen ergeben natürlich auch gesprochene Ergebnisse. Am Smartphone gestellte Fragen produzieren „auch“ sichtbare Ergebnisse in Form von angezeigten Inhalten auf dem Display. Beides – die gesprochenen, wie auch die angezeigten Ergebnis-Präsentationen unterscheiden sich fundamental von einer „normalen“ Suche in einer Suchmaschine.
Digitale Assistenten versuchen uns möglichst viel Arbeit abzunehmen und präsentieren uns wirklich nur „die absolut besten“ Treffer auf unsere Anfrage. Wie die das bewerten unterliegt wieder der „Verschwiegenheitspflicht“ ihrer Algorithmen. Wie hier Treffer zu Stande kommen ist ein geheimer Mix aus zahllosen Einzelfaktoren wie Inhaltsqualität der Website, Qualität der Website an sich, Qualität der Usersignale auf dieser Website, …. Jenseits dieser Content- und SEO-Thematiken steht aber eines definitiv fest: Es sind weit weniger Ergebnisse als bisher, die von Sprachassistenten angeboten werden. Zwischen 1 und 5 liegt derzeit die Menge der Ergebnisse (im Schnitt). Bei Suchanfragen über Speakersysteme hat das auch eine gewisse Logik. Stellen wir uns vor, unser Sprachassistent liest uns alle 10 Treffer, die wir aktuell gewohnt wären zu bekommen, wenn wir „konventionell“ suchen würden, vor. Das würde unsere Aufnahmefähigkeit bestimmt überfordern.
Was aber bedeutet das im Umkehrschluss, wenn es weniger Ergebnisse gibt, die den Usern angeboten werden? Suchergebnisse auf den aktuellen Rankingplätzen 6-10 haben genau genommen in solchen Suchen keine Chance aufzutauchen. Gut. Ganz so schlimm wird es nicht werden. Man kann seine Seiten natürlich mittlerweile auch für Voice Search optimieren und so dafür sorgen, dass man in einer Sprachsuche berücksichtigt werden kann, ohne ein Top-5 Rank in einer normalen Suche zu haben. Dazu gibt es ein andermal mehr Details.
Aber Fakt ist natürlich: Durch die Verknappung in der Ergebnis-Präsentation steigt der Wettbewerb um die Relevanz für bestimmt Suchbegriffe enorm.

Wenn die Menschen bei einem bestimmten Bedürfnis nicht an Dich denken – liebe Marke XY – dann werden Sie nicht konkret nach Dir – liebe Marke XY – suchen „lassen“ (von ihren Sprachassistenten).

Beim Namen genannt
Das ist ein echtes Problem, wenn dem oder der Suchenden quasi egal ist, welches Ergebnis zu Tage gefördert wird. Wenn ich zum Beispiel „bloß wieder neues Klopapier“ brauche und mir die Herkunft (vulgo – die Marke) meines Klopapiers egal ist, dann überlasse ich die Entscheidung wirklich Cortana oder Alexa. Wenn mir aber Klopapier der Marke XY wichtig ist, dann muss ich dies auch so artikulieren. Dazu muss mir natürlich in dem Moment, in dem mein Klopapier-Bedarf auftritt, auch einfallen, wie meine bevorzugte Marke eigentlich heißt. So – und jetzt dürften alle verstehen, worauf wir hinaus wollen. Lange Zeiten waren es echte Canossa-Gänge und/oder Sisiphus-Aufträge um Auftraggeber bzw. Markenverantwortliche zu überzeugen, in Branding und die Konsistenz der Marke und ihrer Geschichte(n) zu investieren.
Voice bietet nach langen Zeiten endlich wieder Chancen Gehör zu finden. Auch bei Tech-verliebten Marketing-Entscheidern oder deren innovationsfokussierten CEOs. Die Gleichung ist nämlich denkbar einfach geworden:

Wenn die Menschen bei einem bestimmten Bedürfnis nicht an Dich denken – liebe Marke XY – dann werden Sie nicht konkret nach Dir – liebe Marke XY – suchen „lassen“ (von ihren Sprachassistenten). Und wenn die Menschen dies nicht tun, dann – liebe Marke XY – ist dir der Wettbewerb um bis zu fünf Plätze in der Ergebnispräsentation voraus. Willst Du das? Willst Du – liebe Marke XY – dass Cortana, Siri und Alexa entscheiden, was die Menschen dort draußen kaufen? Wirklich?

# Wie werden Menschen ihre Fragen formulieren?
# Welche Inhalte einer Website, die Antwort auf relevante Fragen bieten?

So what?
Genau darum glauben wir, dass es höchst an der Zeit ist, sich mit den Folgen der aktuell beginnenden Tendenz zur Sprachsteuerung und Sprachsuche zu beschäftigen. Zum einen, weil es notwendig werden wird, die Webauftritte für Suchanfragen dieser Art fit zu machen. Menschen suchen „im gesprochenen Wort“ nämlich anders als im getippten . Hier gilt es sich zu fragen:

# Wie werden Menschen ihre Fragen formulieren?
# Welche Inhalte einer Website, die Antwort auf relevante Fragen bieten?

Abgesehen davon, dass das jede Website grundsätzlich tun sollte … aber hierzu ein anderes Mal mehr. Speziell diese Inhalte – Inhalte, die echte Antworten bieten, Hilfestellung liefern, Probleme lösen oder Bedürfnisse befriedigen. Diese Inhalte gilt es, für Sprachsuchen aufzubereiten und die Ergebnisse den diversen Assistenz-Systemen optimal zu präsentieren.
Zum anderen gilt es natürlich – für manche Unternehmen (also vor allem jene, deren Customer Journey jetzt sehr Search-getrieben ist) mehr denn je über Branding und Brand Awareness nachzudenken.
Wie wird die Brand XY in der jeweiligen Produkt- oder Dienstleistungskategorie relevant für die Menschen da draußen. Idealerweise so relevant, dass Menschen bald folgenden Satz sagen:

„Alexa, Siri, Cortana – uns ist >> Hier Ihre Marke einsetzen << ausgegangen. Bitte kümmere Dich darum!“

Too long – didn’t read?
Wenn Sie das Thema zwar interessiert, ihnen dieser Artikel aber zu lang ist, um ihn zu lesen, dann melden Sie sich doch einfach so bei uns und wir reden drüber. So wie das echte Menschen eben können. Am Telefon, per Video-Chat oder auch Face2Face (das soll wieder voll im Trend liegen, haben wir bei Google Trends gelesen).

Kontaktieren Sie uns:
office@hartinger.at
+43 3452 85556

EIN EFFIE FÜR UNSERE ARBEIT!

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Unglaublich!

Effies gibt es nun auch in der Südsteiermark

Denise Ribul
14. Juli 2016

Am 8. November ging im Wiener Gartenbaukino die 32. Effie-Gala über die Bühne. 44 Finalisten waren für den weltweit anerkannten und begehrten Award nominiert, der besonders effiziente und wirtschaftlich nachhaltig erfolgreiche Kampagnen auszeichnet. Mit unserer Markenstrategie für Cristallo waren auch wir heuer mit von der Partie.

Am 8. November ging im Wiener Gartenbaukino die 32. Effie-Gala über die Bühne. 44 Finalisten waren für den weltweit anerkannten und begehrten Award nominiert, der besonders effiziente und wirtschaftlich nachhaltig erfolgreiche Kampagnen auszeichnet. Mit unserer Markenstrategie für Cristallo waren auch wir heuer mit von der Partie.

Und der Ausflug hat sich gelohnt: Denise, Frank und Susanne brachten einen bronzenen Effie in der Kategorie „Business to Business“ mit nach Hause, der die Trophäensammlung für dieses Projekt komplementiert. Das Bemerkenswerte: Wir waren die einzige prämierte Bundesländeragentur sowie alleinige Gewinner im B2B-Bereich.

Entsprechend groß ist die Begeisterung im Team und Susanne bringt es auf den Punkt: „Natürlich freuen wir uns über alle unsere Auszeichnungen. Der Effie ist aber besonders schön. Zum einen bestätigt er unser Know-how in der B2B-Kommunikation. Zum anderen sind Effizienz und wirtschaftlich nachhaltiger Erfolg wesentliche Qualitätsindikatoren unserer Arbeit.“

Vielen Dank auf diesem Weg auch an unsere Kolleginnen und Kollegen

Loren IpsumMartin HöllingerLupi Spuma und Shot Shot Shot für die Unterstützung sowie an Arnold Wratschko jun. und sein Team für die partnerschaftliche Zusammenarbeit! Wenn alle an einem Strang ziehen, ist alles möglich!