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Warum Voice-Search die Renaissance des
Brandings bedeutet

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17. Juni 2019
E. Mocnik
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Sprachsuche, Spracherkennung und Sprachsteuerung … sie zählen bestimmt zu den Buzz- Words der letzten 24 Monate. Alle reden undifferenziert über „Voice“ und warten all-überall mit sehr einfachen Analysen und Prognose auf, was diese technologischen Weiterentwicklungen für uns und unsere Zukunft bedeuten. Die Interpretationen ob Voice die Zukunft ist oder doch nur ein Tool oder ein hipper Hype gehen weit auseinander. Und auf Grund dieser diversen Meinungslage ziehen viele Marketing-EntscheiderInnen aktuell den folgenden Schluss:

„Voice ist sicher spannend und ein Thema, das man weiter beobachten sollte. Aktuell hat es für uns aber keinerlei Relevanz“.

Diese Erkenntnis halten wir für sehr falsch. Warum? Das wollen wir in diesem Artikel erklären.
Ein Internet ohne Suchmaschinen kann sich heute eigentlich niemand mehr vorstellen. Viel zu „natürlich“ ist unser Umgang mit diesen Tools bereits geworden. Vor allem seit dem Siegeszug der Smartphones stehen uns auch unterwegs – jenseits von gewohnten Computer- & Internet-Festnetz- Zugängen – alle Information dieser Welt in Sekundenbruchteilen zur Verfügung. Wir müssen sie nur suchen. Und eben weil die ganze Welt Informationen oder Dinge im Internet sucht, gibt es Suchmaschinen. Genau genommen haben wir in den letzten Jahren immer von der „einen“ Suchmaschine gesprochen und damit Google gemeint. Aber so wie sich das Suchverhalten der Userinnen und User ändert – so ändert sich auch der Zugang zum Thema „die eine Suchmaschine“. Dazu aber ein andermal mehr. Was haben aber jetzt Suchmaschinen mit Branding zu tun?

Sprachsuche und digitale Assistenten
Suchmaschinen wollen uns und unseren Intentionen verstehen, um uns die besten Ergebnisse auf unsere Suchanfragen zu präsentieren. Darum wurden die Algorithmen stets weiterentwickelt und mittlerweile verstehen sie nicht nur simple Ein-Wort-Suchen, sondern können auch mit Kombinationen, Phrasen und auch mit ganzen Sätzen umgehen.
Seitdem die Tech-Giganten dieser Erde (die GAFA, Google, Amazon, Facebook und Apple, Mircrosoft, Samsung und Konsorten) das Thema „AI“ – zu Deutsch – künstliche Intelligenz – ganz oben auf ihre To-Do-Listen geschrieben haben, beschleunigt sich allseits die Entwicklung. Digitale Geräte und Services werden immer stärker in unsere Alltage eingebunden. Und nun sind wir endlich bei der Zwischenüberschrift: Sprachsuche und digitale Assistenten. Dank künstlicher Intelligenz und „maschine learning“, haben sie enorme Fortschritte gemacht und können mittlerweile als „funktionsfähig“ bezeichnet werden. Sie werden gerade zu echten Hilfestellungen und pubertieren sich aus ihrem bisherigen Gimmick-Status hinaus zu dem was sie sein sollen: Interfaces.

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Alexa, Siri, Cortana
Egal wie sie heißen und ob sie nun von Amazon, Apple, Microsoft oder Google stammen: Sie alle werden die Art und Weise, wie wir künftig mit digitalen Geräten und Services interagieren, maßgeblich verändern. Die Basis dessen ist erstmal die Spracherkennung. Maschinen müssen verstehen, was wir sagen, um zu kapieren, was wir wollen. Bereits das „Verstehen“ – also die fehlerfreie Interpretation von Schallwellen, die wir Menschen absondern – ist genau genommen eine ziemliche Leistung. Richtig schwierig wird es aber bei der Interpretation der erkannten Sätze und Worte.

Sprachsteuerung und/oder Sprachsuche
Was nach Haarspalterei klingt, ist ein ganz wesentlicher Unterschied. Im Rahmen der Sprachsteuerung geben wir den Geräten klare Befehle und erwarten klare und eindeutige Reaktionen.

„Ok Google. Wie wird das Wetter morgen?“ … oder „Hey Siri, spiel Billie Eilish“. Soweit so klar. Das sind Verhaltensweisen, die dank einer Milliarde von Smartspeakern (egal welcher Anbieter) schon Einzug in Zig-Millionen Haushalte in den USA und Europa gehalten haben. Eine durchaus repräsentative Studie von YEXT belegt dies eindrucksvoll. Natürlich adaptieren hier jüngere Usergruppen ihr Verhalten schneller, aber die Praktikabilität solcher Funktionen erkennt zunehmend auch die ältere Zielgruppe.

In Summe kann festgehalten werden, dass der Terminus „Voice“ nicht mehr in Sätzen, die so beginnen: „In Zukunft werden dann …“ verwendet werden sollte. „Sprachsteuerung und Spracherkennung sind durch die diffuse Phase hindurch und stehen nicht mehr vor, sondern in unseren „digitalen Haustüren“. Das meinen übrigens auch noch Klügere als wir. Zum Beispiel die Menschen bei E-Consultancy.

Gut. Wir wissen nun also, dass „Voice“ auf Befehlsebene genutzt wird, um eindeutige Handlungen auszulösen. Meist Dinge, die man öfter passieren lassen möchte (Licht aufdrehen, Musik einschalten, Nachrichten checken, usw.) Wenn es nun aber zu unkonkreteren Anfragen kommt und keine klare Handlung erwartet wird, sondern eine Frage gestellt wird, auf die es eigentlich derzeit nicht eine Antwort sondern – gewohnter Weise – 10 Antwortangebote in Form von Suchergebnissen gibt … da wird es im Bereich „Voice“ dann schon deutlich spannender.

Wie bei einem Rennen
Suchanfragen, die via Spracherkennung gestellt werden, werden formal von der aktuell bekannten Form abweichen. Niemand wird „Kaffee-Kapseln“ in sein Smartphone oder den ebenfalls smarten Speaker im Wohnzimmer schreien. Das Kommando wird eher lauten: „Alexa, kauf bitte Kaffee-Kapseln“. Das „Bitte“ ist natürlich fakultativ und man wird auch Siri oder Cortana dasselbe fragen können. Alexa wird halt bei Amazon einkaufen gehen; die beiden anderen eher nicht.
Die ganz schnellen unter den Lesenden werden schon erkannt haben, was wir meinen, wenn wir sagen, dass „Voice“ zur Renaissance des Brandings beitragen wird. Für alle anderen argumentieren wir einfach mal weiter…

Erster, Zweiter, Dritter, oder …
Wer schon mal eine Voice Search ausprobiert hat, der wird wissen, wie die Ergebnis-Präsentation aussieht bzw. sich anhört. Über Smartspeaker gestellte Anfragen ergeben natürlich auch gesprochene Ergebnisse. Am Smartphone gestellte Fragen produzieren „auch“ sichtbare Ergebnisse in Form von angezeigten Inhalten auf dem Display. Beides – die gesprochenen, wie auch die angezeigten Ergebnis-Präsentationen unterscheiden sich fundamental von einer „normalen“ Suche in einer Suchmaschine.
Digitale Assistenten versuchen uns möglichst viel Arbeit abzunehmen und präsentieren uns wirklich nur „die absolut besten“ Treffer auf unsere Anfrage. Wie die das bewerten unterliegt wieder der „Verschwiegenheitspflicht“ ihrer Algorithmen. Wie hier Treffer zu Stande kommen ist ein geheimer Mix aus zahllosen Einzelfaktoren wie Inhaltsqualität der Website, Qualität der Website an sich, Qualität der Usersignale auf dieser Website, …. Jenseits dieser Content- und SEO-Thematiken steht aber eines definitiv fest: Es sind weit weniger Ergebnisse als bisher, die von Sprachassistenten angeboten werden. Zwischen 1 und 5 liegt derzeit die Menge der Ergebnisse (im Schnitt). Bei Suchanfragen über Speakersysteme hat das auch eine gewisse Logik. Stellen wir uns vor, unser Sprachassistent liest uns alle 10 Treffer, die wir aktuell gewohnt wären zu bekommen, wenn wir „konventionell“ suchen würden, vor. Das würde unsere Aufnahmefähigkeit bestimmt überfordern.
Was aber bedeutet das im Umkehrschluss, wenn es weniger Ergebnisse gibt, die den Usern angeboten werden? Suchergebnisse auf den aktuellen Rankingplätzen 6-10 haben genau genommen in solchen Suchen keine Chance aufzutauchen. Gut. Ganz so schlimm wird es nicht werden. Man kann seine Seiten natürlich mittlerweile auch für Voice Search optimieren und so dafür sorgen, dass man in einer Sprachsuche berücksichtigt werden kann, ohne ein Top-5 Rank in einer normalen Suche zu haben. Dazu gibt es ein andermal mehr Details

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Aber Fakt ist natürlich: Durch die Verknappung in der Ergebnis-Präsentation steigt der Wettbewerb um die Relevanz für bestimmt Suchbegriffe enorm.

Beim Namen genannt
Das ist ein echtes Problem, wenn dem oder der Suchenden quasi egal ist, welches Ergebnis zu Tage gefördert wird. Wenn ich zum Beispiel „bloß wieder neues Klopapier“ brauche und mir die Herkunft (vulgo – die Marke) meines Klopapiers egal ist, dann überlasse ich die Entscheidung wirklich Cortana oder Alexa.
Wenn mir aber Klopapier der Marke XY wichtig ist, dann muss ich dies auch so artikulieren. Dazu muss mir natürlich in dem Moment, in dem mein Klopapier-Bedarf auftritt, auch einfallen, wie meine bevorzugte Marke eigentlich heißt.
So – und jetzt dürften alle verstehen, worauf wir hinaus wollen.
Lange Zeiten waren es echte Canossa-Gänge und/oder Sisiphus-Aufträge um Auftraggeber bzw. Markenverantwortliche zu überzeugen, in Branding und die Konsistenz der Marke und ihrer Geschichte(n) zu investieren.
Voice bietet nach langen Zeiten endlich wieder Chancen Gehör zu finden. Auch bei Tech-verliebten Marketing-Entscheidern oder deren innovationsfokussierten CEOs. Die Gleichung ist nämlich denkbar einfach geworden:

Wenn die Menschen bei einem bestimmten Bedürfnis nicht an Dich denken – liebe Marke XY – dann werden Sie nicht konkret nach Dir – liebe Marke XY – suchen „lassen“ (von ihren Sprachassistenten).
Und wenn die Menschen dies nicht tun, dann – liebe Marke XY – ist dir der Wettbewerb um bis zu fünf Plätze in der Ergebnispräsentation voraus. Willst Du das? Willst Du – liebe Marke XY – dass Cortana, Siri und Alexa entscheiden, was die Menschen dort draußen kaufen? Wirklich?

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So what?
Genau darum glauben wir, dass es höchst an der Zeit ist, sich mit den Folgen der aktuell beginnenden Tendenz zur Sprachsteuerung und Sprachsuche zu beschäftigen. Zum einen, weil es notwendig werden wird, die Webauftritte für Suchanfragen dieser Art fit zu machen. Menschen suchen „im gesprochenen Wort“ nämlich anders als im getippten. Hier gilt es sich zu fragen:

# Wie werden Menschen ihre Fragen formulieren?
# Welche Inhalte einer Website, die Antwort auf relevante Fragen bieten?

Abgesehen davon, dass das jede Website grundsätzlich tun sollte … aber hierzu ein anderes Mal mehr. Speziell diese Inhalte – Inhalte, die echte Antworten bieten, Hilfestellung liefern, Probleme lösen oder Bedürfnisse befriedigen. Diese Inhalte gilt es, für Sprachsuchen aufzubereiten und die Ergebnisse den diversen Assistenz-Systemen optimal zu präsentieren.
Zum anderen gilt es natürlich – für manche Unternehmen (also vor allem jene, deren Customer Journey jetzt sehr Search-getrieben ist) mehr denn je über Branding und Brand Awareness nachzudenken.
Wie wird die Brand XY in der jeweiligen Produkt- oder Dienstleistungskategorie relevant für die Menschen da draußen. Idealerweise so relevant, dass Menschen bald folgenden Satz sagen:

„Alexa, Siri, Cortana – uns ist >> Hier Ihre Marke einsetzen << ausgegangen. Bitte kümmere Dich darum!“

Too long – didn’t read?
Wenn Sie das Thema zwar interessiert, ihnen dieser Artikel aber zu lang ist, um ihn zu lesen, dann melden Sie sich doch einfach so bei uns und wir reden drüber. So wie das echte Menschen eben können. Am Telefon, per Video-Chat oder auch Face2Face (das soll wieder voll im Trend liegen, haben wir bei Google Trends gelesen).

Kontaktieren Sie uns:
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+43 3452 85556

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