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SEO Keywords

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23. September 2014
F. Wonisch

Der Schlüssel zu den Lesern und Suchmaschinen


Haben Sie sich schon mal gefragt, wieso es auf manchen Websites irgendwo Textblöcke gibt, die kein Mensch je lesen würde? Oder deren Inhalte so dermaßen nutzlos sind, dass es kaum zu glauben ist. Tja, das sind SEO-Texte und in dieser, eben erwähnten Form, ist ihre Zeit langsam abgelaufen. Es zählt Qualität, im Mittelpunkt steht der Besucher. Google ist anspruchsvoll geworden – Gott sei Dank.
Primär geht es ja darum, der Suchmaschine bestimmte Begriffe – sogenannte Keywords – in den Texten einer Website anzubieten. Und zwar am besten die Begriffe, nach denen User im www. auch wirklich suchen. Klingt danach, dass man sich das vorher überlegen muss und seinen Web-Content danach ausrichten sollte. Am besten strategisch! Stimmt.

Anleitung für SEO-optimiertes Texten

Wie solche Texte dann klingen und wie informativ sie sind, ist sehr unterschiedlich. Allerdings gibt es ein paar Standards und die sollte man tunlichst einhalten. Es gibt nämlich auf einer Website bestimmte Lieblingsecken, in denen sich Keywords aufhalten sollten. Um diese Ecken auszuleuchten, muss man allerdings technisch etwas ins Detail gehen. Zunächst aber

SEO-Keywords-5Schritte-Suchmaschinenoptimierung-Hartinger-Consulting

Regel Nummer 1: Pro Seite ein Keyword
Eine Seite sollte immer nur für ein einzelnes Keyword optimiert sein. Daher ist es wichtig, sich vor der Entwicklung der Seitenstruktur einer Website für die wichtigsten Keywords zu entscheiden und dafür jeweils eine eigene Seite vorsehen.

Regel Nummer 2: Keywords in der Navigation
Jede normale Website hat eine eher selbsterklärende Navigation – also gestaltete Flächen hinter denen Links auf andere Seiten führen. Die Linkbeschriftung, also der Navigationspunkt für eine Seite, sollte mit dem Keyword beschriftet sein oder es wenigstens enthalten. Eine Seite wird durch eine eindeutige Aufruf-Adresse (URL) angegeben. Auch diese sollte das Keyword enthalten.

Regel Nummer 3: Keyword in Seitentitel und Seiten-Beschreibung
(Meta-Tags „title“ und „description”)
Jetzt wird’s mühsam. Neben dem sichtbaren Seiteninhalt gibt es noch einen unsichtbaren Teil, der Informationen enthält, die der Browser zur Steuerung benötigt. Dummerweise sind genau diese Informationen für die Suchmaschine erforderlich um zu verstehen, worum es auf dieser Seite geht. Darum gibt es hier zwei beliebte Keyword-Treffpunkte, den Seitentitel und die Seitenbeschreibung (Meta-Tags „title” und „description”).
Der Seitentitel wird z.B. als Beschriftung in einem Reiter oder Tab des Browsers sowie als Titel im Browserfenster angezeigt. Aber auch ein Suchergebnis in der Treffer-Liste von Google enthält den Seitentitel und meist auch die Seitenbeschreibung. Der Seitentitel ist für Google relevant, um ein Keyword zu erkennen. Die Seitenbeschreibung ist eher ein Verkaufstext. Dieser soll User animieren auf das Suchergebnis zu klicken. Die Länge des Seitentitels sollte nicht mehr als 45 Zeichen umfassen und das Keyword sollte ganz am Anfang stehen.
Aus der Seitenbeschreibung wird Google wohl keine Keywords extrahieren. So genau weiß das allerdings außer Google niemand. Hier geht es eher um ein gutes Maß aus Animation und Information: Also ist „Wir sind die Größten und alle sollten dies wissen, auch die, die es nicht interessiert.”, keine gute Betextung für die Seitenbeschreibung.
Es gibt neben Seitentitel und Seitenbeschreibung im versteckten Bereich einer Seite auch ein Element „Keywords”. Man sollte meinen, dass es der Bringer wäre, hier das Keyword unterzubringen. „Das könnte ja jeder machen”, sagte sich Google und beschloss, das Meta-Tag „keywords” zu ignorieren.

Weiter geht’s!

Regel Nummer 4: Das Keyword in der Seitenüberschrift.
Wir unterscheiden zwischen technischer und optischer Überschrift. Beides kann dasselbe sein. Muss es aber nicht. Der Suchmaschine ist das Aussehen einer „Überschrift“ aber extrem egal. Ihr kommt es darauf an, dass die Seitenüberschrift als solche “markiert” ist. Die technische Markierung für eine Seitenüberschrift lautet „h1” (Head = Kopf, Ebene 1).
Die Seitenüberschrift muss somit das Keyword ebenfalls enthalten. Was aber tun, wenn das Keyword so gar nicht in die „super-überdrüber-tolle“ Überschrift Ihres Texters passt? Da hilft uns der Unterschied zwischen optischer und technischer Seitenüberschrift weiter: Die für Menschen gemachte Seitenüberschrift wird verführerisch und werblich formuliert und groß und fett formatiert. Darunter folgt, als „h1” markiert, „Keyword-Überschrift”, visuell klein und unauffällig formatiert. Das muss allerdings im Design jemand bedacht haben!

Regel 5: Keywords im Text
Jetzt wird’s flüssig. Wir sind beim Text angekommen.
Der Seitentext sollte in erster Linie mit Blick auf den Leser verfasst werden. Das Keyword wird vorkommen. Wie oft – Stichwort: Keyword-Dichte, da streiten die Web-Agenturen noch. Wichtig ist jedenfalls, dass Singular- und Pluralformen sowie relevante Wortgruppen und Synonyme Verwendung finden. Schließlich ist und bleibt der Google-Suchalgorythmus ein gut gehütetes Geheimnis. Und zwar zu Recht. Sonst könnte ja jeder kommen… Mittlerweile legt Google sogar Wert auf formalistische Dinge. Neben dem Textinhalt ist also nun auch die Textgliederung und die visuelle Aufbereitung des Textes wichtig: Zwischenüberschriften, Absätze, Stabstrichlisten, illustrierende Grafiken, Links auf Websites, die auch Wichtiges zum Thema zu sagen haben, etc. Wenn schließlich im Text einer anderen Seite das Keyword auftaucht, sollte es auf die Keyword-Seite verlinkt werden. Auch hier gilt: Natürlichkeit und Nutzwert für den Besucher gehen vor „Google-Nutzen”.

So. Geschafft. Sie haben sich durch einen – sehr langen, Google-optimierten Text zum Thema „Keywords“ gekämpft. Gratulation! Wenn Sie das jetzt gar nicht so schlimm fanden, dann liegt das daran, dass wir durchaus ein wenig daran gefeilt haben. Wenn das Ihre Texte auch vertragen würden, tja.
Wollen auch Sie mit Ihrer Website auf die Seite 1 der Suchergebnisse? Dann schreiben Sie uns.

 

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