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QR-Codes im Sportmarketing

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2. September 2013
S. Schwarzl

QR-Codes here, QR-Codes there, QR-Codes everywhere.

So könnte das Thema QR-Codes betrachtet werden, nachdem in letzter Zeit immer mehr Unternehmen dieses Thema für sich entdeckt haben.

Heute findet man die kleinen Quadrate überall: Auf Plakaten, in Zeitschriften, auf Verpackungen, Einkaufstaschen, sogar auf Visitenkarten, die zum Lebenslauf der Person verlinkt sind. QR, was übrigens für Quick Response steht, wird mit dem Smartphone gescannt, unter der Voraussetzung, dass der aktuelle Standort des Smartphones eine passable Internetverbindung aufweist, wird man unmittelbar nach dem Scannen auf die verlinkte Seite weitergeleitet. Vorreiter in Sachen QR sind, wie sollte es anders sein, Korea und Japan. QR Codes sind wieder ein neuer Kommunikationskanal, ein neues Marketingtool, um dem Konsumenten einen weiteren Schritt näher zu kommen und auch mehr über ihn zu erfahren. Lesen lassen sich diese „Würfel“ ganz einfach indem man die kostenlose APP auf dem Smartphone oder dem Tablet – PC installiert. Es gibt heute für jedes passende Betriebssystem den passenden QR-Code-Reader. Egal ob Barcode Scanner von Zxing Team für Android oder Qrafter von Kerem Erkan für IOS oder QR Code Reader für Windows Phone. Einen interessanten Zugang für den QR-Code, sehe ich als sportbegeisterter und Marketing affiner Mensch vor allem für das Sport Marketing. Der Einsatzbereich ist äußerst weitläufig und kreativ einsetzbar. So kann beispielsweise ein Plakat vom Fußball Club Puntigamer Sturm Graz dazu verwendet werden mittels QR-Code seine Neuzugänge mittels Video vorzustellen. Einfach den QR-Code am Plakat scannen.

Victor-Valdes-crampons-QR-Code

Warum ich gerade Puntigamer Sturm Graz gewählt habe, brauche ich glaub ich nicht weiter zu erläutern. Ganz kurz mach ich es trotzdem: Wenn man in der Steiermark wohnt und bekennender Fußball-Fan ist, dann war man früher entweder ROT (GAK) oder SCHWARZ (STURM GRAZ). Nachdem der GAK „tot“ ist, gibt es also sowieso nur mehr Schwarz. Irgendwie wundert es mich, dass das Stadion derzeit trotzdem immer nur viertelt voll ist, denn eigentlich müssten ja mit dem „Sterben“ des GAK`s alle zu Sturm Graz übergelaufen sein – oder liegt es derzeit doch an der Spielanlage? Genug davon! Zurück zum QR-Code für das Sport Marketing! 

Nachdem das Scannen von Tags an Sportartikeln und das damit verbundene Erhalten von Informationen über das Produkt oder mögliche Sicherheitshinweise beispielsweise wie ein Tischtennistisch aufgebaut werden soll oder die Information, dass die Kanten von Skiern scharf sind und man sich schneiden könnte, dann doch schon nach kurzer Zeit langweilig und öde wirken, finde ich, sollte dann doch das Potential solch eines interessanten Marketingtools voll ausgeschöpft werden und kreativere und vor allem für den Kunden emotional wertvollere Lösungen gefunden werden. So ist es doch gleich viel netter und interessanter, Konsumenten einer Marke mit dem entsprechenden Videomaterial zu versorgen. Ein neuer Carving-SKI von Atomic verspricht noch engere Radien, ein neuer Freeride SKI von Atomic verspricht Powder Spass Pur. Ersterer wird von Marcel Hirscher in einem Video in tief verschneiter Winterlandschaft vorgestellt, Marcel erläutert warum der SKI Top ist, was er kann, was er bietet, für wen dieser tolle Ski gemacht wurde, warum genau ICH diesen Ski unbedingt haben muss und wo ich eine Möglichkeit habe diesen Ski sofort zu testen, obwohl er erst in einem Monat in den Handel kommt. Diese Information, dieses Video kann ich sofort weiterleiten, empfehlen, auf facebook, twitter, vimeo, myspace… stellen, teilen etc. EINE Möglichkeit den QR Code effektiv für das Sport_Marketing einzusetzen.

Mit gutem Beispiel voran geht Gigasport!

Sie bieten nicht nur das hoch qualitative und abwechslungsreiche Magazin Sportlife an, sondern nutzen in selbigem auch gleich das Marketingtool QR Code indem Sie in Ihren Fachartikeln via QR Code auf Ihren Blog, auf Videos des Kalymnos Climbing Festivals oder auf Herstellerseiten von Suunto und Garmin verlinken. Hier findet man weiterführende Informationen über Persönlichkeiten im Sport sowie zusätzlich noch nützliche Trainingstipps für Outdoorbegeisterte. Eine ganz andere Möglichkeit des QR-Codes bietet sich für den stationären Handel und dazugehörigen Online-Shop. Ein Kunde kauft/interessiert sich für ein Mountainbike. Durch das Scannen des QR-Codes werden sogleich auch die notwendigen/dazugehörigen Ausrüstungsgegenstände (am besten noch als Kombipackage: wenn er dieses Bike kauft, gibt es Helm, Trikot und Short als Package um … anstatt …) angezeigt– EINE zweite Möglichkeit um den QR-Code einzusetzen. Weiterer Einsatzbereich sind QR Codes, die den Konsumenten/Kunden auf die Social Media Plattform einer Marke eines Sporthändlers weiterleiten, auf denen sie Fotos, Stories und Videos teilen können. So bekommen Unternehmen, Marken, Sporthändler nicht nur Einblick in die Gewohnheiten, den Lifestyle ihrer Kunden, sondern Kunden bekommen auch die Chance ihre Abenteuer, Erfahrungen, Geschichten zu präsentieren und zu teilen. Versüßen könnte man das Ganze noch indem die Markenhersteller oder die Sporthändler dem Kunden für diesen „Dienst“ spezielle Angebote, Tickets für Sport Events… zur Verfügung stellen. Außerdem wird der Sportler, Kunde, Konsument zum glaubhaften, überzeugenden Markenbotschafter oder Botschafter für den Sporthändler.

Bildquellen:
http://tag.microsoft.com/community/blog/t/gucci_uses_qr_codes_giving_consumers_the_ability_to_play_with_i-gucci_sport_watches.aspx
http://www.sport-insolite.com/valdes-crampons-qr-code/

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