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Konsumtrends der Zukunft

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25. September 2013
S. Schwarzl

Eine Konsumtrendwende steht unmittelbar bevor


Es geht nicht mehr darum, einen Mangel durch Konsum zu beseitigen, Shopping hat also nichts mit Versorgung zu tun. Shopping ist aber auch nicht nur Erlebnisgesellschaft sondern eigentlich ist es so, dass Konsumenten immer mehr versuchen ihre Wünsche und ihren Einfluss beim Einkaufen durchzusetzen.

Shopping bedient demnach die Ökonomie der Wünsche!
Aus eigener Erfahrung sprechend kaufen wir nicht immer das, was auf der Einkaufsliste steht. Des Öfteren ertappe ich mich zuhause mit ganz anderen Produkten zurück gekommen zu sein, als ich geplant hatte. Im Grunde entspricht das dem Geheimnis der Märkte von morgen. Shopping bedeutet somit auch loszuziehen und zu versuchen den Hunger der Wünsche zu stillen. Die Lust nach Neuem macht uns jedoch des Öfteren zu Shopping-Victims. Der Konsum wird somit auch ein Moratorium des Alltags: Die Alltagsrationalität wird beim Shoppen außer Kraft gesetzt. Shopping ist für mich vergleichbar mit einer Party, einem Ausnahmezustand, ein Kontrasterlebnis zum Alltag, einer kurzweiligen Flucht in eine andere Welt. Ein ganz wesentlicher Punkt ist auch das Verständnis, dass Konsumenten nicht mehr in irgendwelche Klischees oder Milieus eingeteilt werden können. Der hybride Konsument folgt nicht nur einem Weg, sondern vielen Wegen und jederzeit ist eine Weggabelung möglich. Somit gibt es nicht nur mehr den „einen Einkaufsstil“ eines Konsumenten, es wird immer mehr individualisiert. Der Konsum, der Shopping-Trip wertet nicht nur uns selbst auf, idealisiert uns, sondern wird auch immer mehr zum Big Picture wenn nicht sogar zum großen Kino für uns. Der Konsument von heute ist extrem gegensätzlich unterwegs. Er hat mehrere Rollen gleichzeitig inne. Für den Handel bedeutet das, dass ein Einkauf beim Diskonter und in einer luxuriösen Boutique durchaus vorkommen. Aktuell stellt das keinen Widerspruch dar. Immer weniger Kontinuität ist das Resultat. Kundentreue ist somit viel schwieriger zu erreichen als noch vor einigen Jahren. Impulskäufe stehen im Vordergrund.  2 Trends die sich hier abzeichnen oder ableiten lassen sind der Kauf von spottbilligen Produkten und auf der anderen Seite Produkte die top sind, Produkte die begeistern. Die Standortbestimmung für Marken, Unternehmen und Händler wird somit immer wichtiger.

Konsumertrends

Textquellen: http://www.zukunftsinstitut.at/verlag/studien_detail.php?nr=82
http://www.trendwatching.com/de/trends/10trends2013/
http://www.egger-partner.at/tl_files/content_redakteur/presse/Mega-Trends_bestimmen_die_Zukunft_der_St%C3%A4dte.PDF
Bildquelle: http://ec.europa.eu/justice/consumer-marketing/index_de.htm

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