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Die Zukunft des digitalen Marketings

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10. Februar 2015
F. Wonisch

Wir blicken für Sie in die Kristallkugel. Was wird 2015 im Bereich des digitalen Marketings so bringen.
Wir haben die wichtigsten Entwicklungen für Sie …

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1. Der Inhalt zählt – Content Marketing wird noch wichtiger!
Im englischsprachigen Raum gehen bereits jetzt knapp 40% der Werbeetats in Content Marketing. Analysten zufolge wird dieser Anteil im kommenden Jahr weiterhin steigen. Solche Entwicklungen zeigen sich meist um ein Jahr verzögert auch in der DACH-Region. Der Content Marketing-Hype wird vor allem durch zwei Faktoren bedingt: Interessante Inhalte führen User dazu, einer Marke oder einem Unternehmen erst online und dann auch offline mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Darüber hinaus generieren B2B-Unternehmen mit Blogs im Durchschnitt 67 % mehr Leads im Monat, als Unternehmen, die nicht bloggen.

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 2. Data makes the world go round
Big Data war ja 2014 bereits ein echtes BuzzWord. Es ist anzunehmen, dass sich 2015 die Blase nun mit konkretem Inhalt zu füllen beginnt. Die Ausgaben für Datenanalysen im Marketing sind 2014 bereits um 30 % gestiegen. Prognosen zufolge steigen die Analyse-Spendings voraussichtlich um 60 %. Klingt trocken und fad – eröffnet aber ungeahnte Chancen im Bereich des personalisierten Marketings und des Mikrotargetings.

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3. Schlechter Content en masse
Wie im Punkt 1 bereits erwähnt: der Content-Zug fährt. Es ist zu fürchten, dass viele aufspringen, ohne zu wissen, was gutes Content Marketing bedeutet. Diese Disziplin ist kein Selbstgänger und viele wenden es falsch an. Wir erwarten für 2015 eine Zunahme von Inhalten, die qualitativ minderwertig sind. Der alleinige Zweck – via Google Leads zu generieren – wird maximal zu sehr kurzfristigen Erfolgen führen. Google ist mittlerweile in der Lage, schwachen Content von gutem zu unterscheiden, was sich im kommenden Jahr weiter verbessern dürfte.

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4. Weniger Links – weniger Gastbeiträge
Experten dazu einzuladen, auf der eigenen Website Beiträge zu platzieren um Links für die Website zu bekommen war die „Sau“, die 2013 durchs digitale Dorf getrieben wurde. Da Fremdverlinkungen zwar noch immer gut – aber nicht mehr dermaßen kriegsentscheidend im Rennen um die besten Google-Platzierungen sind, liegt die Vermutung nahe, dass aber 2015 wieder sehr selektiv mit Gastbeiträgen umgegangen werden wird. Nicht falsch verstehen: das ist nach wie vor – vor allem aus User-Perspektive – ganz toll. Da aber die große Suchmaschine weniger Wert auf Links zu legen scheint, wird die Flut an solchen Beiträgen wohl abebben.

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5. Laufenden Bildern gehört die Zukunft
Kurz und bündig auf den Punkt gebracht. Das suchen die User. Und wir auch – sind wir doch ehrlich. Und welches Medium bringt viel Emotionalität und Informationstransfer bei geringem Aufwand für den User? Richtig – das Video. Die Aufmerksamkeitsspanne der Menschen wird kleiner. Parallel dazu steigt der Bedarf an qualitativ hochwertigem Video-Content. Videoanleitungen und Erklärvideos werden den Imagevideos den Rang ablaufen. Bereits 2014 stellten zahlreiche Online-Größen hohe Budgets für Video Marketing zur Verfügung, da sich gezeigt hat, dass hochwertige Erklärvideos zu einem um 174 % volleren Einkaufswagen führen können. In anderen Branchen zeigt sich, dass zwei Drittel der User, die eine gut gemachte Videoanleitung oder Produktvideos auf Youtube gesehen haben, danach auf die Unternehmens-Website wechseln.

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6. Software is the new Gold
Die Größen des Onlinemarktes reißen sich um innovative Software-Schmieden. Kleine Start-ups gehen um Millionen über den Tisch. Überall wird heftig geforscht. Der nächste Innovationsschritt in Richtung einer noch tieferen Digitalisierung steht unmittelbar bevor. Diese Entwicklung zeigt sich – in kleinem Maßstab – auch auf der Ebene kleiner und mittlerer Unternehmen. Innovative Services und Softwarelösungen (gegenwärtig vorzugsweise „aus bzw. in der Cloud“) sollen und werden die Arbeitswelt nochmals beschleunigen.

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7. Das „ICH“ im Angebot
Je mehr Information auf uns einprasselt, umso stärker selektieren wir was wichtig ist und was nicht. Darum schlägt 2015 die Personalisierung noch stärker durch. Dies gilt offline ebenso wie online. Und im Idealfall spielt beides zusammen. Ob es nun das richtige Angebot auf klassischem Wege auf ihren Tisch schafft, oder in digitaler Form bei ihnen ankommt. Egal, solange es für Sie relevant ist, werden Sie reagieren. Daraus resultiert auch der x-te Frühling des E-Mail-Marketings.

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8. Datensicherheit & Mikrotargeting
Wenn mehr Menschen mit immer mehr unterschiedlichen Geräten online sind, entstehen automatisch immer mehr Daten über das Informationsverhalten. Da gegenwärtig nur 47 % aller User in Europa aktiv der Nutzung ihrer Daten widersprechen, wird wohl das Thema Mikrotargeting 2015 auch zu den richtig wichtigen BuzzWords gehören.

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9. Mobile wird endgültig die Nummer 1
Wenn es nicht schon 2014 soweit war: 2015 wird – laut Analysen des Finanzdienstleisters Morgan Stanley – das mobile Web die Nutzung von Internet auf Desktop-Rechnern übersteigen. Dies wiederum wird starke Auswirkungen auf jede Art der Webpräsenz haben, die noch nicht zu 100 % mobile-tauglich ist.

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10. The return of the banner
Großbritannien erwartet ein Ansteigen der Ausgaben für Online- bzw. Displaywerbung auf insgesamt über 20 Milliarden Pfund. Warum? Weil das Internet immer häufiger Gegenstand der Arbeit sowie auch des Privatlebens ist und sich die Aufenthaltsdauer extrem verlängert (quer durch alle Schichten). Somit wird es weniger wichtig, ob auf Banner geklickt wird – der Brandingeffekt wird online wieder wichtiger werden.

 

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